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100 erste Tage an der Uni

Tapetenwechsel

Tapetenwechsel ist ein Begriff, der für vielerlei Dinge eine passende Bezeichnung ist: Ich renoviere zum Beispiel gerade mein Zimmer. Meine Tapeten bekommen einen neuen Anstrich. Statt Apfelgrün und Papaya soll es nun Sandfarbe und Nougatschokoladenbraun sein. Außerdem habe ich mir vor kurzem in einem Möbelhaus neue Büromöbel gekauft, natürlich nicht ohne auf den einen oder anderen Dekoschnickschnack verzichten zu müssen. Schließlich müssen die neuen Windlichter und Dekofiguren auch zu den neuen Wandfarben passen. Für die Zukunft sind noch ein paar große Schwarzweiß-Poster von Audrey Hepburn und Marilyn Monroe geplant – sozusagen als Schutzpatroninnen für zukünftige Klausurlernphasen.

Tapetenwechsel. Dieses Wort war sicherlich auch öfter Gesprächsthema einer Kommilitonin von mir, die erst vor wenigen Wochen aus Mannheim nach Flensburg gezogen ist, um ihr Studium hier im Norden fortzusetzen. Neue Wohnung, neue Umgebung, neue Leute – alles neu. Es gefalle ihr hier aber ganz gut, sagt sie. Hauptsache keine Großstadt, das war ihr sehr wichtig. Berlin wäre ihr zu groß gewesen. Umstellen musste sie sich natürlich trotzdem: Flensburg ist schließlich um einiges kleiner als Mannheim. Klein, aber fein.

Tapetenwechsel. Der Bruder einer Freundin von mir macht jetzt im Frühjahr sein Abi. Da er sich noch nicht hundertprozentig sicher ist, was er studieren möchte (er weiß nur, DASS er studieren möchte) und zwischen zwei, drei verschiedenen Optionen schwankt, beabsichtigt er, demnächst als Gastzuhörer in einer Vorlesung vorbeizuschauen. Uni statt Schule.

Autor: Jacqueline  |  Rubrik: studium  |  Oct 25, 2010
Autor: Jacqueline
Rubrik: studium
Oct 25, 2010

100 erste Tage an der Uni

Back from Berlin

Seit einigen Tagen bin ich wieder zurück im Hohen Norden. Vier Tage Berlin liegen nun hinter mir. Ich habe den Ausflug in Deutschlands Hauptstadt sehr genossen. Was habe ich mitgenommen? Auf jeden Fall jede Menge positive Eindrücke: Berlin hat Kulturfans unglaublich viel zu bieten. Seien es Kunstaustellungen, Kabarettinszenierungen, Historisches oder einfach die Menschen, die aus aller Herren Länder nach Berlin strömen und mit denen man schnell ins Gespräch kommt. An jeder Ecke hört man eine andere Sprache.

Ich muss allerdings ehrlich sagen, dass ich Berlin nicht unbedingt zu den schönsten Städten Europas zählen würde. Zwar gibt es das eine oder andere architektonische Kunstwerk, das Gesamtbild konnte mich jedoch nicht überzeugen. Nichtsdestotrotz bleibt Berlin eine coole Stadt. Wenn ich mich tatsächlich für ein Modedesignstudium entschieden hätte, dann wäre ich mit großer Wahrscheinlichkeit nach Berlin gegangen. Schließlich ist der Berliner Style beziehungsweise dessen Spürsinn für Modetrends weltweit bekannt.

Ich bin auch schon wirklich auf die Studiumsberichte meines Freundes gespannt, der heute seinen ersten Tag an der Freien Universität Berlin hat. Er studiert Latein und Geschichte. Sein Geschichtswissen konnte er mir bei einer Tour durch Berlin auch gleich unter Beweis stellen: Jetzt bin ich gut für den nächsten Besuch gewappnet!

Autor: Jacqueline  |  Rubrik: studium  |  Oct 18, 2010
Autor: Jacqueline
Rubrik: studium
Oct 18, 2010

100 erste Tage an der Uni

Marketing für Anfänger

Heute hatte ich den ersten Kontakt mit meinem zukünftigen Schwerpunktfach: Marketing. Damit gehöre ich zu den wenigen, die bereits jetzt wissen, welche Spezialisierung sie einschlagen werden. Ich wusste es sogar, bevor ich überhaupt angefangen habe zu studieren. In der ersten Marketingvorlesung haben wir uns mit typischen Marketingtops und -flops beschäftigt und zwar anhand von Fallbeispielen. Unser Skript ist dementsprechend umfangreich. Jede Menge Infos für jede Menge Diskussionsmöglichkeiten.

Gerade das gefällt mir an diesem Fach so sehr: Es geht nicht um stupides Auswendiglernen oder trockene Fakten. Im Gegenteil: Marketing strotzt nur so vor Dynamik. Aus diesem Grund kommt es auch mal vor, dass man sich über die aktuellsten Werbekampagnen bekannter Produkte unterhält und beispielsweise die Kunden- und Wettbewerbsorientierung kritisch hinterfragt. Der erste Eindruck war also sehr viel versprechend. Leider muss ich mich noch ein wenig gedulden, bis mein Favorit, die Vorlesung „Verkaufspsychologie“ stattfindet.

Das witzige ist, dass ich in Marketing den Prof habe, mit dem ich bereits in meiner Abizeit einmal telefoniert hatte: Ich hatte ihn nämlich gefragt, ob es für mich als angehende  Abiturientin sinnvoll wäre, ein BWL-Studium ohne Vorkenntnisse (z.B. in Bilanzierung etc.) zu beginnen, da sehr viele BWL-Studenten im Vorfeld eine Ausbildung abgeschlossen haben. Daraufhin lud er mich zu einem Gastvortrag ein und konnte mich voll und ganz überzeugen, als „Nicht-Azubine“ an den Studiumsstart zu gehen.

Deshalb bin ich auch heute noch davon überzeugt, dass es die richtige Wahl war: Obwohl ich „nur“ Abi habe, bin ich bisher sehr erfolgreich gefahren – Endstation: Bachelor im Marketing.

Autor: Jacqueline  |  Rubrik: studium  |  Oct 14, 2010
Autor: Jacqueline
Rubrik: studium
Oct 14, 2010