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100 erste Tage an der Uni

Marketing für Anfänger

Autor:
Jacqueline

Rubrik:
studium

14.10.2010

Heute hatte ich den ersten Kontakt mit meinem zukünftigen Schwerpunktfach: Marketing. Damit gehöre ich zu den wenigen, die bereits jetzt wissen, welche Spezialisierung sie einschlagen werden. Ich wusste es sogar, bevor ich überhaupt angefangen habe zu studieren. In der ersten Marketingvorlesung haben wir uns mit typischen Marketingtops und -flops beschäftigt und zwar anhand von Fallbeispielen. Unser Skript ist dementsprechend umfangreich. Jede Menge Infos für jede Menge Diskussionsmöglichkeiten.

Gerade das gefällt mir an diesem Fach so sehr: Es geht nicht um stupides Auswendiglernen oder trockene Fakten. Im Gegenteil: Marketing strotzt nur so vor Dynamik. Aus diesem Grund kommt es auch mal vor, dass man sich über die aktuellsten Werbekampagnen bekannter Produkte unterhält und beispielsweise die Kunden- und Wettbewerbsorientierung kritisch hinterfragt. Der erste Eindruck war also sehr viel versprechend. Leider muss ich mich noch ein wenig gedulden, bis mein Favorit, die Vorlesung „Verkaufspsychologie“ stattfindet.

Das witzige ist, dass ich in Marketing den Prof habe, mit dem ich bereits in meiner Abizeit einmal telefoniert hatte: Ich hatte ihn nämlich gefragt, ob es für mich als angehende  Abiturientin sinnvoll wäre, ein BWL-Studium ohne Vorkenntnisse (z.B. in Bilanzierung etc.) zu beginnen, da sehr viele BWL-Studenten im Vorfeld eine Ausbildung abgeschlossen haben. Daraufhin lud er mich zu einem Gastvortrag ein und konnte mich voll und ganz überzeugen, als „Nicht-Azubine“ an den Studiumsstart zu gehen.

Deshalb bin ich auch heute noch davon überzeugt, dass es die richtige Wahl war: Obwohl ich „nur“ Abi habe, bin ich bisher sehr erfolgreich gefahren – Endstation: Bachelor im Marketing.

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