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100 erste Tage an der Uni

"Report, ich komme!"

Morgen früh habe ich wieder einmal BIV. „Was zum Geier ist bitteschön BIV?“ wird sich jetzt sicherlich so manch einer fragen. „Klingt ja fast so wie dieser Badezimmerreiniger …“ Ähm ja, damit hat BIV nun rein gar nichts zu tun. Vielmehr handelt es sich hierbei um einen liebevollen Spitznamen, mit dem Studenten sowie Profs die Veranstaltung „Betriebliche Informationsverarbeitung“ betiteln.

Nächste Frage: „Und was macht man da?“ Nun ja, wir betrachten die beiden Bereiche „Unternehmen“ und „Informationstechnologie“ (also IT) und untersuchen die verschiedenen Möglichkeiten der Vernetzungen. Das heißt wir betrachten zum Beispiel diverse Anwendungs- und Informationssysteme und analysieren den IT-Nutzen für Unternehmen anhand von unterschiedlichen IT-Strategien. Interessant. Wirklich.

Natürlich behandeln wir auch Fallstudien. Derzeit muss jeder Student eine mehrseitige Fallstudie zum Thema „CRM-Systeme“ (Customer Resource Management = Kundenpflege) bearbeiten – das nennt sich dann Report. Abgabe Ende November. Es bleibt also nicht mehr viel Zeit. In dieser Fallstudie müssen wir uns als Projektleiter in einem Herrenbekleidungsunternehmen versuchen und unsere Kollegen sowie Partner von der Einführung dieser CRM-Systeme mittels handfester Argumente überzeugen. Ohne Finanzmittel wird dies nämlich nicht möglich sein.

Man könnte diese Aufgabe also auch als Simulation einer Herausforderung sehen, auf die wir zukünftig durchaus im realen Unternehmensleben öfter stoßen könnten. Packen wir es an!

Autor: Jacqueline  |  Rubrik: studium  |  Nov 17, 2010
Autor: Jacqueline
Rubrik: studium
Nov 17, 2010

100 erste Tage an der Uni

Heimkehrer

Vergangenes Wochenende fand wieder einmal die große Semesterparty statt. Das komplette H-Gebäude glich auch in diesem Semester einer einzigen Discokugel. Bunte Lichter und Musik bis zum Abwinken. Auf der großen Rasenfläche vor dem Gebäude türmte sich ein Partyzelt. Die Musik war super, die Stimmung noch besser und die Tanzflächen proppenvoll. Studenten wie Nichtstudenten feierten bis in die frühen Morgenstunden. Genau genommen bis um Punkt vier Uhr – dann wurde dem DJ nämlich „der Saft abgedreht“: Die Lichter erloschen, die Musik verstummte und die feierwütige Menge brach gezwungenermaßen zum Heimweg auf.

Auch ich bin bis zum „bitteren Ende“ geblieben. Bitter war es, weil es irgendwie doch noch zu früh war, um Schluss zu machen. Aber wie heißt es: Man soll aufhören, wenn es am schönsten ist.

Und das war es allemal! Ich habe viele alte Schulkameraden getroffen, mit denen ich zusammen Abi gemacht habe. Die meisten von ihnen hatten einige Zeit im Ausland verbracht, beziehungsweise dort ein Studium begonnen. Umso mehr war ich überrascht, dass es sie (so schnell) wieder in den hohen Norden, zurück in die alte Heimat, gezogen hat: Sie hatten das Auslandsstudium abgebrochen, das Jobben nach dem Zivi beendet und gewisse andere Dinge hinter sich gelassen, um nun doch hier den weiteren Weg des lebenslangen Lernens fortzusetzen.

Ich sage nur: Welcome home, ihr Lieben!

Autor: Jacqueline  |  Rubrik: studium  |  Nov 11, 2010
Autor: Jacqueline
Rubrik: studium
Nov 11, 2010

100 erste Tage an der Uni

Überlebenstipps für Marketingler

Letztes Wochenende habe ich meinen Onkel und meine Tante in Essen besucht und habe mit reichlich Verspätung (eineinhalb Jahre!!!) meinen Abigeschenkgutschein eingelöst. Nun hieß es endlich: Shoppingmalls, ich komme! Wider Erwarten war es aber kein reines Vergnügungswochenende. Das Motto lautete: Erst das Vergnügen, dann die „Arbeit“.

So lernte ich auf der Geburtstagfeier zwei Mädels kennen, die mir sehr nützliche Tipps bezüglich meines Studiums und meines anschließend angestrebten Auslandsjahres geben konnten: Ich habe jetzt die Möglichkeit, ein Praktikum im Marketingbereich eines großen deutschen Konsumgüterherstellers zu machen. Verlockend, oder? Ich habe ihr bereits „angedroht“, so bald wie möglich auf das Angebot zurückzukommen. Ein offenes Türchen für meine Bachelorarbeit? Schon möglich.

Außerdem habe ich jede Art von Hilfe angeboten bekommen, die sich rund um das Thema „Praktikum in Paris“ drehen. Da eine der beiden sieben Jahre lang in Paris gearbeitet hat (auch in der Marketingbranche), konnte sie mir viele Insidertipps geben. Am Tag darauf lernte ich dann noch eine gute Freundin meines Onkels kennen, die als Marketingberaterin tätig ist. Sie erzählte mir von einem Marketingdiplom, das sie während des Studiums in London absolviert hatte. Gerade wenn ich international Fuß fassen möchte, sei es sehr zu empfehlen.

Ich fasse also zusammen: Erstens kommt es manchmal anders als man denkt und zweitens werde ich dank dieser zahlreichen Tipps und Ratschläge wohl kaum auf meiner Reise in die Marketingbranche „verhungern“.

Autor: Jacqueline  |  Rubrik: studium  |  Nov 3, 2010
Autor: Jacqueline
Rubrik: studium
Nov 3, 2010