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100 erste Tage an der Uni

"Oh Happy Day"

Was für ein Tag: Der Wecker riss mich heute gefühlte sechs Stunden zu früh aus dem Schlaf und als ob das nicht genug wäre, musste ich zähneknirschend feststellen, dass meine Schwester meinen Lieblingsjoghurt mit zur Schule genommen hatte - toll, ich hatte mich schon so sehr aufs Bratapfeljoghurtlöffeln in Personalwirtschaft gefreut. Zeit für Plan B: Pfirsich-Maracuja-Joghurt. Mehr Sommer als Winter wie ich finde.

Als ich dann jedoch schließlich um halb acht das Haus verließ, war ich binnen Sekunden wieder durch und durch auf Winter gestimmt: Schnee ohne Ende. Weiß, alles weiß. Ich stapfte zum Auto. Der Schnee knirschte unter meinen Sohlen und bequemte sich in meine Schuhe. Stiefel wären wohl angebrachter gewesen - zu spät, die Zeit drängte. Allerdings wäre ich nicht der einzige Verspätungsfall gewesen. Rund die Hälfte meiner Kommilitonen kam zu spät, weil der Winterdienst eher träge als rege bei der Sache war. Die Straßenverhältnisse waren wirklich katastrophal. Auch mein Englischdozent traf erst rund zwanzig Minuten später ein: „The weather is… well, let’s don’t talk about it…“ Er war sichtlich genervt. Wie wir alle. Weiße Weihnacht ist ja schön und gut, aber es sollte nicht den Rahmen sprengen beziehungsweise die Straßen entfremden (ich sage nur Schlittschuhbahn).

Da mein Englischdozent anscheinend auch von drauß‘ vom Lande kommt und um seine Rückreise fürchtete (und weil seine hibbeligen Studenten kaum das Vorlesungsende abwarten konnten, um den Weihnachtstruck eines gewissen großen internationalen Unternehmens zu bestaunen), beendete er unsere „session“ eine glatte viertel Stunde früher.

Autor: Jacqueline  |  Rubrik: studium  |  Dec 16, 2010
Autor: Jacqueline
Rubrik: studium
Dec 16, 2010

100 erste Tage an der Uni

Das Thema der Woche: Motivation

Ständig hört man den Begriff „Motivation“. Es vergeht kein Satz, ohne dass nicht jenes Wort fällt. Motivation als Antriebskraft, Motivation als Schlüssel für eine bessere Leistungsfähigkeit. Heute haben wir in Personalwirtschaft intensiv über dieses Thema gesprochen. Welche Motive bewegen die einzelnen Mitarbeiter auf den unterschiedlichen Hierarchieebenen dazu, ihre Arbeit zu verrichten? Wo muss man ansetzen, um sie zu motivieren?

Nach der Theorie kam die Praxis – im weitesten Sinne jedenfalls. Anhand eines kleinen Videos aus dem Betriebsalltag einer Schlosserei analysierten wir zwei Schlosser, ihren Meister, einen Ingenieur und schließlich den Betriebsleiter. Letzten Endes kamen wir zu dem Entschluss, dass der unternehmerische Führungsstil einen erheblichen Einfluss auf die Motivation der gesamten Belegschaft ausübt.

Ehrlich gesagt bin ich selbst ziemlich überrascht: Ich war in dieser Stunde ungefähr so sehr motiviert, dass man es mit einem Faultier vergleichen könnte, und doch habe ich relativ viel aus der Veranstaltung mitnehmen können. Das hat dann wohl eher etwas mit dem Unterbewusstsein zu tun: Unbewusst gewusst oder so ähnlich.

Spätestens drei Wochen vor den Klausuren wird meine Motivation allerdings definitiv auf dem allerhöchstens Level sein – das MUSS sie jedenfalls sein, ansonsten wird das wohl nichts mit der Leistungsfähigkeit …

Autor: Jacqueline  |  Rubrik: studium  |  Dec 2, 2010
Autor: Jacqueline
Rubrik: studium
Dec 2, 2010

100 erste Tage an der Uni

"Ähm ? und was muss ich jetzt machen?"

Bald bricht der letzte Monat des Jahres an. Der Countdown läuft. Im Dezember finden ziemlich wichtige Dinge bezüglich meines Studium statt, bevor ich mich endlich voll und ganz der Weihnachtszeit hingeben kann: Da wären die Anmeldungen für die Prüfungen im Frühjahr, eine Englischpräsentation sowie eine SAP-Laborprüfung und nicht zu vergessen Informationsveranstaltungen zum Thema Schwerpunkt- und Ergänzungsmodulwahl. Denn ab dem vierten Semester (oh mein Gott, nächstes Semester ist es so weit!) heißt es „Goodbye Grundlagen!“ und „Hallo Spezialisierung!“.

Ich für meinen Teil wusste ja schon vor der Immatrikulation, dass der Schwerpunkt Marketing genau „meins“ ist. Einige meiner Kommilitonen schwanken allerdings zwischen zwei, drei Favoriten, Zur Auswahl stehen neben Marketing außerdem noch Produktion & Logistik, Steuern, Krankenhausmanagement, Human Resource Management und last but not least Controlling. Zu den Ergänzungsmodulen kann ich euch allerdings noch nicht so viel erzählen: Ich habe mich darüber noch nicht tiefer gehend informiert, da ich dieses Thema mit dem Gedanken „Ist ja erst im Dezember, das dauert ja noch ein Weilchen bis dahin…“ ein wenig herausgeschoben habe.

Tja, als ich dann heute einen Blick in meinen total überfüllten Terminplaner warf, fiel mir auf: „Mensch, in ein paar Tagen ist der November schon vorbei…“ Der Dezember kommt mit großen Schritten angelaufen. Die Uhr tickt. Tick-tack. Tick-tack. Fazit: Es bleibt keine Zeit zum Trödeln, stattdessen heißt es, Beine in die Hand nehmen und, so gut es geht, mit dem Tempo mithalten!

Autor: Jacqueline  |  Rubrik: studium  |  Nov 23, 2010
Autor: Jacqueline
Rubrik: studium
Nov 23, 2010