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100 erste Tage an der Uni

Der getrübte Blick

Autor:
Jacqueline

Rubrik:
studium

11.01.2011

Unglaublich, aber wahr: Je näher ich meinem Bachelorabschluss komme, desto kritischer betrachte ich derzeitig jegliche Art von Werbung. Sei es im TV, in Zeitschriften, im Radio oder an der Bushaltestelle um die Ecke. Dabei war mir eigentlich gar nicht wirklich bewusst, dass mein Auge beziehungsweise meine Ohren auf diverse Kundenanziehungsobjekte bereits derartig geschult reagieren.

Ich gehöre nicht unbedingt zu denen, die sofort bei jeder TV-Werbung zum nächstbesten Sender zappen. Stattdessen amüsiere ich mich köstlich: Entweder nehme ich den Spot mit einer Freundin, die ebenfalls Marketing studiert, bis aufs Kleinste auseinander oder wir klatschen anerkennend Beifall (also literarisch gesehen). Die beste Klausurvorbereitung, die es gibt, wie ich finde: Vor der Glotze hängen und die „Tops und Flops“ der aktuellen Werbeszene entlarven.

Ich bin mir ziemlich sicher, dass eine ähnliche Aufgabe in der Marketingklausur im März auf uns lauern wird. Warum also nicht die Arbeit zum Vergnügen machen? Meiner Meinung nach läuft nichts schneller von Hand als mit einer gehörigen Portion Spaß in der Hinterhand: Also „Marketingbrille“ auf, Augen und Ohren offen halten und schön… ähm… für die Klausur üben.

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