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Wirtschaftswissenschaften

Nervenkitzel pur (1)

Nein, ich plane weder einen Bungee- noch einen Fallschirmsprung. Ich habe auch nicht vor, mit Haien zu tauchen. Ich sitze einfach nur so vor meinem Laptop und werde mir gleich eine gewisse Liste ansehen. Eine Liste voller Zahlen. Links steht eine sechsstellige Kombination und rechts eine Zahl mit einer Nachkommastelle. Was könnte das bloß sein? Richtig! Es sind die Prüfungsergebnisse! Hinter unserer Matrikelnummer erwartet uns entweder das kalte Grauen oder der heiße Flash. Freuen oder nicht freuen, das ist hier die Frage.

Die Ergebnisse gibt es als PDF-Datei im Intranet unserer FH. Meine Matrikelnummer steht meist auf der zweiten oder dritten Seite, das heißt also, dass ich wohl oder übel gezwungen werde, nervenaufreibendes Scrollen zu betreiben. Mein Herz klopft dann immer so laut, dass man es wahrscheinlich noch in Dänemark hören kann. Zeile für Zeile wandern die Augen Stück für Stück über das Dokument – auf der Suche nach DER Zahl. Ich mag meine Matrikelnummer wirklich gerne. Sie fängt nämlich gleich mit meiner zweiten Lieblingszahl an. Sobald meine Augen dann mehr oder weniger „unbewusst“ aufblitzen, weil sie wie ein kleines Trüffelschweinchen die heiß ersehnten Trüffel entdeckt haben, findet in meiner linken Körperhälfte eine regelrechte afrikanische Trommelparty statt. Jetzt nur noch langsam mit den Augen ein wenig nach rechts gleiten… und… OH MEIN GOTT!

To be continued …

Autor: Jacqueline  |  Rubrik: studium  |  Jan 28, 2011
Autor: Jacqueline
Rubrik: studium
Jan 28, 2011

100 erste Tage an der Uni

Das PULS-Monster

Der Name allein ist schon verdächtig. Er suggeriert: es geht um Leben und Tod. Die Rede ist vom PULS. Weitaus harmloser klingt es ausgeschrieben: Potsdamer Universitätslehr- und Studienorganisationsportal heißt das schöne Wort in die lange Form übersetzt und räumt mit dem Verdacht auf, es ginge hier um den das menschliche Leben betätigenden Puls der Adern. Vielmehr handelt es sich hierbei um das in Potsdam seeeehr beliebte (ACHTUNG: Ironie) Online-Instrument, in das sich alle Studenten eintragen sollten, so sie denn ihre Kurse im Semester bekommen wollen.

Der ganze Spaß, den ich im November zum ersten Mal auch erleben durfte, läuft folgendermaßen: Man schaue sich seine Studienordnung an, überlege welche Module man in diesem Semester absolvieren möchte und gucke nach, ob diese a) auch angeboten werden und b) sich zeitlich nicht überschneiden. Und schon geht’s los: Wenn man Pech hat, kann man seinen Lieblingskurs nicht wählen, weil dieser sich mit einer Pflichtveranstaltung überschneidet. Erschwert wird das Ganze noch dadurch, dass man mehrere Präferenzen bezüglich der Zeit mancher Veranstaltungen angeben muss. Selbst wenn dieser ganze Prozess dann zu einem halbwegs passablen Ergebnis geführt hat, kann man immer noch Pech haben. Denn es ist nicht garantiert, dass man auch die Kurse bekommt, die man haben wollte. Die Plätze werden nämlich (gaaaanz gerecht) per elektronischem Losverfahren vergeben. Wenn das Glück einem dann nicht ganz so hold ist, kann es auch mal sein, dass man ohne Proseminar-Zulassung dasteht.

Mir ist das in diesem Semester zum Glück nicht ganz passiert, allerdings habe ich auch nicht immer meine erste Präferenz bekommen, sodass ich jetzt an einem Tag eine ziemliche Hetzerei zu bewältigen habe. Womit das zusammenhängt, lest ihr im nächsten Blog.

Autor: Leon  |  Rubrik: studium  |  Jan 20, 2011
Autor: Leon
Rubrik: studium
Jan 20, 2011

100 erste Tage an der Uni

Kennlernspiel — ick liebe dir!

„Mein Name ist Leon. Ich bin 20 Jahre alt, wohne in Berlin und studiere im Nebenfach Geschichte“. Wie ich diese Sätze liebe, meistens im formschönen Stuhlkreis vorgetragen und mit großer Symbolkraft. Denn diese Sätze sind es, die neue Lebensabschnitte einleiten. Am Anfang eines solchen stehen nämlich immer Stuhlkreise, Kennlernrunden und (sonst wäre es ja nur halb so schön) Kennlernspiele.

Und wie sollte es anders sein – natürlich empfingen mich diese immer wiederkehrenden Freunde auch am Anfang meines Studiums in den Einführungstutorien. Nicht, dass ich sie für unnütz halte, aber ich finde sie stets ein wenig aufgesetzt und anstrengend. 25 von den 26 neuen Namen kann ich mir eh nicht merken – aber gut, man will ja kein Spielverderber sein. Außerdem lernte ich so immerhin einen Teil meiner Mitstreiter besser kennen.

Neben dieser Funktion sollten die Tutorien vor allem helfen, uns im Uni-Dschungel zurechtzufinden. Gerade am Anfang ist es natürlich schwer, etwas mit den Abkürzungen ZEIK, PUCK und PULS anzufangen. Also führten uns die Tutoren in der Uni herum, zeigten uns die Computerpools (ZEIK), erklärten, was man alles Schönes mit seiner Studentenkarte anstellen kann (PUCK) und führten uns in die tiefen Geheimnisse des elektronischen Kurssystems der Uni Potsdam ein (PULS).

Das dreitägige Tutorium war (wenn ich es so im Nachhinein betrachte) Gold wert. Die ersten Hürden des Uni-Alltags wurden so übersprungen, doch die nächste Mauer wartete schon: das PULS-Monster.

Was es damit auf sich hat: der nächste Blogeintrag verrät es euch!

Autor: Leon  |  Rubrik: studium  |  Jan 14, 2011
Autor: Leon
Rubrik: studium
Jan 14, 2011