interaktiv

100 erste Tage an der Uni

Das PULS-Monster

Autor:
Leon

Rubrik:
studium

20.01.2011

Der Name allein ist schon verdächtig. Er suggeriert: es geht um Leben und Tod. Die Rede ist vom PULS. Weitaus harmloser klingt es ausgeschrieben: Potsdamer Universitätslehr- und Studienorganisationsportal heißt das schöne Wort in die lange Form übersetzt und räumt mit dem Verdacht auf, es ginge hier um den das menschliche Leben betätigenden Puls der Adern. Vielmehr handelt es sich hierbei um das in Potsdam seeeehr beliebte (ACHTUNG: Ironie) Online-Instrument, in das sich alle Studenten eintragen sollten, so sie denn ihre Kurse im Semester bekommen wollen.

Der ganze Spaß, den ich im November zum ersten Mal auch erleben durfte, läuft folgendermaßen: Man schaue sich seine Studienordnung an, überlege welche Module man in diesem Semester absolvieren möchte und gucke nach, ob diese a) auch angeboten werden und b) sich zeitlich nicht überschneiden. Und schon geht’s los: Wenn man Pech hat, kann man seinen Lieblingskurs nicht wählen, weil dieser sich mit einer Pflichtveranstaltung überschneidet. Erschwert wird das Ganze noch dadurch, dass man mehrere Präferenzen bezüglich der Zeit mancher Veranstaltungen angeben muss. Selbst wenn dieser ganze Prozess dann zu einem halbwegs passablen Ergebnis geführt hat, kann man immer noch Pech haben. Denn es ist nicht garantiert, dass man auch die Kurse bekommt, die man haben wollte. Die Plätze werden nämlich (gaaaanz gerecht) per elektronischem Losverfahren vergeben. Wenn das Glück einem dann nicht ganz so hold ist, kann es auch mal sein, dass man ohne Proseminar-Zulassung dasteht.

Mir ist das in diesem Semester zum Glück nicht ganz passiert, allerdings habe ich auch nicht immer meine erste Präferenz bekommen, sodass ich jetzt an einem Tag eine ziemliche Hetzerei zu bewältigen habe. Womit das zusammenhängt, lest ihr im nächsten Blog.

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