Logo Bundesagentur für Arbeit
Logo Bundesagentur für Arbeit
  • Drucken
  • Versenden
  • PDF (Öffnet sich in neuem Fenster)

Kategorien

100 erste Tage an der Uni

Die 3-Standort-Problematik

Die Universität Potsdam ist in vielerlei Hinsicht einzigartig. Die schöne Umgebung am Neuen Palais mit dem Schloss Sanssouci habe ich schon genannt, eine weitere Einzigartigkeit, die allerdings weniger schön ist, schildere ich nun im Folgenden.

Die Uni ist nämlich nicht an einem Standort in Potsdam situiert, nein, gleich an drei Orten büffeln hier die fleißigen Studenten. Griebnitzsee, Neues Palais und Golm sind ihre Namen und zwischen ihnen liegen Welten – genauer gesagt S- und Regionalbahn-Fahrten. Man kann Glück haben, so wie einige Kommilitonen, und nur an einem Standort studieren oder auch Pech, so wie ich. Denn das sozialwissenschaftliche Institut, wo meine Politik-Veranstaltungen stattfinden, befindet sich am Griebnitzsee und das historische Institut am Neuen Palais. Das Ganze wäre ja nicht so schlimm, wenn da nicht die Deutsche Bahn und ihre lustigen Abfahrtszeiten wären.

Möchte man nämlich von A nach B kommen, kann es  mal sein, dass man aus einer Vorlesung zehn Minuten früher losgehen muss, um den Zug, der einen zur nächsten Veranstaltung bringt, noch zu erwischen. Das ist manchmal ein ziemliches Gehetze und Generve: Glücklicherweise hat es mich in diesem Semester noch einigermaßen glimpflich getroffen. Einmal komme ich lediglich zu spät, weil es die Zuganbindung nicht anders zulässt. Das kann man noch verkraften. Andere müssen da eher ständig hin und her pendeln.

Wohnt man dann noch in Berlin (so wie die Mehrheit der Studenten in Potsdam), kann es passieren, dass man am Tag mehr Zeit im Zug verbracht hat als in der Uni. Das hat allerdings auch seine Vorteile, denn so kann man wenigstens noch ein bisschen in seiner Pflichtlektüre für das nächste Seminar schmökern. Ja, Zeitmanagement ist alles.

Genau darum geht es auch im nächsten Blog.

Autor: Leon  |  Rubrik: studium  |  Jan 31, 2011
Autor: Leon
Rubrik: studium
Jan 31, 2011

Wirtschaftswissenschaften

Nervenkitzel pur (1)

Nein, ich plane weder einen Bungee- noch einen Fallschirmsprung. Ich habe auch nicht vor, mit Haien zu tauchen. Ich sitze einfach nur so vor meinem Laptop und werde mir gleich eine gewisse Liste ansehen. Eine Liste voller Zahlen. Links steht eine sechsstellige Kombination und rechts eine Zahl mit einer Nachkommastelle. Was könnte das bloß sein? Richtig! Es sind die Prüfungsergebnisse! Hinter unserer Matrikelnummer erwartet uns entweder das kalte Grauen oder der heiße Flash. Freuen oder nicht freuen, das ist hier die Frage.

Die Ergebnisse gibt es als PDF-Datei im Intranet unserer FH. Meine Matrikelnummer steht meist auf der zweiten oder dritten Seite, das heißt also, dass ich wohl oder übel gezwungen werde, nervenaufreibendes Scrollen zu betreiben. Mein Herz klopft dann immer so laut, dass man es wahrscheinlich noch in Dänemark hören kann. Zeile für Zeile wandern die Augen Stück für Stück über das Dokument – auf der Suche nach DER Zahl. Ich mag meine Matrikelnummer wirklich gerne. Sie fängt nämlich gleich mit meiner zweiten Lieblingszahl an. Sobald meine Augen dann mehr oder weniger „unbewusst“ aufblitzen, weil sie wie ein kleines Trüffelschweinchen die heiß ersehnten Trüffel entdeckt haben, findet in meiner linken Körperhälfte eine regelrechte afrikanische Trommelparty statt. Jetzt nur noch langsam mit den Augen ein wenig nach rechts gleiten… und… OH MEIN GOTT!

To be continued …

Autor: Jacqueline  |  Rubrik: studium  |  Jan 28, 2011
Autor: Jacqueline
Rubrik: studium
Jan 28, 2011

100 erste Tage an der Uni

Das PULS-Monster

Der Name allein ist schon verdächtig. Er suggeriert: es geht um Leben und Tod. Die Rede ist vom PULS. Weitaus harmloser klingt es ausgeschrieben: Potsdamer Universitätslehr- und Studienorganisationsportal heißt das schöne Wort in die lange Form übersetzt und räumt mit dem Verdacht auf, es ginge hier um den das menschliche Leben betätigenden Puls der Adern. Vielmehr handelt es sich hierbei um das in Potsdam seeeehr beliebte (ACHTUNG: Ironie) Online-Instrument, in das sich alle Studenten eintragen sollten, so sie denn ihre Kurse im Semester bekommen wollen.

Der ganze Spaß, den ich im November zum ersten Mal auch erleben durfte, läuft folgendermaßen: Man schaue sich seine Studienordnung an, überlege welche Module man in diesem Semester absolvieren möchte und gucke nach, ob diese a) auch angeboten werden und b) sich zeitlich nicht überschneiden. Und schon geht’s los: Wenn man Pech hat, kann man seinen Lieblingskurs nicht wählen, weil dieser sich mit einer Pflichtveranstaltung überschneidet. Erschwert wird das Ganze noch dadurch, dass man mehrere Präferenzen bezüglich der Zeit mancher Veranstaltungen angeben muss. Selbst wenn dieser ganze Prozess dann zu einem halbwegs passablen Ergebnis geführt hat, kann man immer noch Pech haben. Denn es ist nicht garantiert, dass man auch die Kurse bekommt, die man haben wollte. Die Plätze werden nämlich (gaaaanz gerecht) per elektronischem Losverfahren vergeben. Wenn das Glück einem dann nicht ganz so hold ist, kann es auch mal sein, dass man ohne Proseminar-Zulassung dasteht.

Mir ist das in diesem Semester zum Glück nicht ganz passiert, allerdings habe ich auch nicht immer meine erste Präferenz bekommen, sodass ich jetzt an einem Tag eine ziemliche Hetzerei zu bewältigen habe. Womit das zusammenhängt, lest ihr im nächsten Blog.

Autor: Leon  |  Rubrik: studium  |  Jan 20, 2011
Autor: Leon
Rubrik: studium
Jan 20, 2011