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100 erste Tage an der Uni

Nervenkitzel pur (2)

Wie ihr in meinem letzten Blog lesen konntet, war ich also gerade dabei, mich mit klopfenden Herzen durch die Ergebnislisten der Prüfungen zu scrollen: Mit den Ergebnissen bin ich weit mehr als zufrieden! Es ist doch immer wieder schön zu wissen, dass sich die ganze Lernerei gelohnt hat. Ich will jetzt nicht sagen, dass das Lernen deshalb „Spaß“ macht, sondern eher, dass ich mich im Nachhinein nicht ärgern musste, dass ich meine „zwanghaft“ ins Büffeln investierte Zeit nicht sinnfrei vergeudet habe: Wieder drei Fächer, die ich abhaken kann – juchuu!

Die nächsten drei Prüfungen warten bereits Mitte März auf mich. Komischerweise ist die Motivation zum Lernen wieder sehr schnell im unterirdischen Bereich angelangt. Vermutlich liegt es daran, dass ich die letzten Tage mit anderen Dingen verbracht habe. Freitag war ich beispielsweise in Hamburg und habe mir zur Feier des Tages ein Make-over gegönnt. Das mache ich immer so: Während der Lernphase gehe ich am Ende der Woche mit meinen Freundinnen essen, bowlen oder mache andere „lebenserheiternde“ Dinge. Wenn wir die Prüfungen hinter uns haben, dann wird erst einmal so richtig auf der Klausurenabschluss-Party abgefeiert und anschließend ein XXL-Shopping-Tag eingelegt.

Unser Personalwirtschaftsprofessor wäre stolz auf uns: Wir haben unseren Motivationsprozess voll im Griff! Wir setzen uns gegenseitig Anreize, die uns die Lernzeit so angenehm wie möglich machen. Jetzt heißt es also nur noch Anreizideen sammeln, lernen – los!

Autor: Jacqueline  |  Rubrik: studium  |  Feb 10, 2011
Autor: Jacqueline
Rubrik: studium
Feb 10, 2011

100 erste Tage an der Uni

Tunesien und Ägypten ganz nah

Es ist der ideale Unterricht, sei es an der Schule, sei es an der Uni: Dass das behandelte Thema eine (urplötzliche) Relevanz in der Realität entwickelt. Dies kann auf keinen Fall schaden, denn das ein oder andere Mal langweilen theoretische Texte und Typologien uns arme Studenten der Sozialwissenschaften zu Tode und wir sehnen eine spannende, wirklichkeitsbezogene Thematik herbei.

Als wir im Seminar „Wissenschaftliches Arbeiten“ den Text eines amerikanischen Politikwissenschaftlers behandelten, ahnte wohl noch niemand, dass die behandelte Problematik bald hochaktuell sein würde. Das Essay fragte „Why are there no Arab Democracies?“ und ging dieser Frage mit ein paar Hypothesen auf den Grund. Teilweise seien die Militärhilfen des Westens an dem Bestehen der autoritären Regime Schuld, teilweise aber auch die enorme wirtschaftliche und soziale Bedeutung des Rohstoffs Öl.

Fand ich das Thema schon zu diesem Zeitpunkt spannend, so erfuhr es eine gesteigerte Aufmerksamkeit durch die Vorgänge in der Realität. Das Geschriebene wurde zum Praktizierten, die theoretischen Befunde wirkten sich auf die arabische Realität aus. Zunächst die Aufstände und der Sturz des Präsidenten in Tunesien, nun das Aufbegehren des Volkes in Ägypten – diese Länder hatte auch der Text behandelt.

Schön zu sehen, dass das Studium wirklich Bezug zur Realität haben kann!

Autor: Leon  |  Rubrik: studium  |  Feb 9, 2011
Autor: Leon
Rubrik: studium
Feb 9, 2011

100 erste Tage an der Uni

Zeitmanagement ist ALLES!

Was hat man sie noch belächelt, die Tutoren, die einem gleich am Anfang mit auf den Weg gegeben haben, dass unser Zeitmanagement das A und O sein würde. Planen, was man wann und wo erledigen möchte, würde entscheidend sein. Das Schlimme ist – sie hatten so verdammt Recht …

Nimmt man alleine die Pflichtlektüre aller Fächer zusammen, die man so als Politik-/Geschichts-Student hat, kommt man gerne auf seine knapp 200 Seiten pro Woche. Und das sind keine 200 Romanseiten à la Harry Potter, nein, es sind wissenschaftliche Texte – ein beachtlicher Unterschied.

Schnell merkt man da als Erstsemester, dass so ein Wochenplan nicht schaden kann, möchte man im Stoff mitkommen. Wann lese ich was ist die große Frage, die man sich fast jede Woche stellt. Wobei ich sagen muss, dass man es natürlich nicht jedes Mal schafft, alles zu lesen – das wäre übermenschlich. Da sollte man auch abwägen, was wichtig ist und was nicht.

Doch Lesen ist nicht das einzige, es gibt ja auch noch die eine oder andere Hausarbeit, die erledigt werden muss. All das kommt natürlich auch mit rein in so einen Wochen- oder Monatsplan. Ganz zu schweigen vom Lernen für die Klausuren, was mich dann auch bald erwartet.

Deswegen sollte man wirklich an seinem Zeitmanagement feilen (auch wenn es schwer fällt) und sinnlose Sachen, wie stundenlanges Facebook-Gedödel vermeiden. Ich weiß, wovon ich rede!

Autor: Leon  |  Rubrik: studium  |  Feb 3, 2011
Autor: Leon
Rubrik: studium
Feb 3, 2011