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100 erste Tage an der Uni

Abwechslung ist wichtig

Autor:
Leon

Rubrik:
studium

15.02.2011

Als ich am Anfang des Studiums im Vorlesungsverzeichnis nach Kursen suchte, die mich abseits von Pflichtveranstaltungen interessieren könnten und eine Abwechslung zum Uni-Alltag boten, wurde ich fündig: Ein studentischer Uni-Chor, der in diesem Semester ein Stück inszenieren wollte. „Passt doch perfekt, Leon!“, dachte ich und meldete mich an. Da ich sowohl gerne singe als auch leidenschaftlicher Schauspieler bin, war ich mir sicher, eine optimale Wahl getroffen zu haben. Aber: Es sollte anders kommen …

Schon beim ersten Treffen beging ich einen taktisch unklugen Fehler. Auf Nachfrage des Dozenten – selber noch Student – wer im Raum ein Instrument spielen würde, meldete ich mich. Dies bereute ich einige Sekunden später, denn damit war ich in den Posten des Cello-Spielers im Ensemble erhoben worden. Welch eine (zweifelhafte) Ehre … okay, ich kann schon Cello spielen, doch seit zweit bis drei Jahren habe ich dies eher unregelmäßig bis gar nicht getan.

Eine andere Folge war, dass ich somit auch gleich per se nicht mehr als Schauspieler im Stück tätig werden konnte. „Na ja, sagte ich mir, sieh es positiv Leon, so kannst du wenigstens eine neue Herausforderung bewältigen. Daran soll der Mensch ja wachsen.“ Und nach anfänglichen Schwierigkeiten muss ich sagen, dass mir der Kurs (neben den drei Leistungspunkten) einiges gebracht hat: Abwechslung vom Uni-Alltag, Spaß bei den Proben und neue Gesichter. Ich kann es also jedem Ersti nur ans Herz legen, solch eine Abwechslung mit in den Stundeplan einzubauen und vor allem noch Platz für Hobbys zu lassen. Denn es sollen auch schon Leute an zu viel Arbeit und Stress eingegangen sein …

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