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100 erste Tage an der Uni

SEV — muss ich mehr sagen?!

Früher war doch alles besser. Da konnte man sich wenigstens noch über Schnee freuen und lief als Kind immer sofort raus, um Schneemänner zu bauen und Schlitten zu fahren. Doch diese lustigen und unbeschwerten Zeiten sind leider vorbei.

Jetzt ist man Student und die Winterzeit und der Schnee der größte Feind. Zumindest wenn man sich auf die Dienste der Deutschen Bahn verlassen muss, um pünktlich zur Uni zu kommen. Ebenjene Deutsche Bahn mag den Schnee nämlich überhaupt nicht und lässt deswegen gerne auch mal ein paar Züge ausfallen. Dann kommt etwas zum Einsatz, was man als Bahnfahrer so gerne mag wie ein Fußballer eine Gelbsperre im WM-Finale: der SEV. Für die Unwissenden unter euch nochmal ausgeschrieben: Schienen-Ersatz-Verkehr. Dieser geht bevorzugt in Bussen vonstatten und verlängert die Fahrzeit natürlich erheblich.

Das Ganze macht am meisten Spaß, wenn man mit seinem Cello unterwegs ist und sich in den (wie sollte es anders sein) viel zu spät kommenden und viel zu engen Bus quetschen darf. Natürlich hält der Bus dann auch nicht dort, wo der Zug normalerweise hält, sondern 500 Meter entfernt. Aber hey, ich geh‘ doch gerne noch einen kleinen Umweg –bei dem schönen Wetter. Vor mir starten vier kleine Jungs dann noch ne Schneeballschlacht und ich denke mir: Mein Gott, war das damals schön…

Autor: Leon  |  Rubrik: studium  |  Apr 8, 2011
Autor: Leon
Rubrik: studium
Apr 8, 2011

100 erste Tage an der Uni

"Uni is? halt auch nur Uni!"

Das war ja klar. Obwohl ich überaus rechtzeitig losgefahren war, kam ich zeitlich in Bedrängnis. Das wäre an einem normalen Dienstag nicht so schlimm gewesen, doch heute sollte ich meine erste Klausur an der Uni schreiben. Da wär’s ja schon nicht ganz so schlecht, pünktlich da zu sein. Doch die gut alte S-Bahn in Berlin denkt sich: „Pah, das ist mir relativ schnurz-piep-egal, die kleine, süße S7 fährt heute schön nur im 20-Minuten Takt. Ach ja, und 30 km/h weniger fährt sie auch“. Danke dafür.

Glücklicherweise kam ich nicht zu spät, der Hörsaal war allerdings trotzdem schon voll. Leicht nervös wartete ich den Beginn der Klausur ab, wünschte meinen Mitleidenden Glück und los ging der Spaß! Drei Fragen, 90 Minuten, vier Kugelschreiber, zwei Uhren, ein Getränk und ich – soweit die nackten Zahlen.

Nach eineinhalb Stunden war der ganze Spuk auch schon vorbei und außer einem Krampf in der rechten Hand muss ich sagen: Lief nicht übermäßig schlecht. Bei den anderen war auch von keiner größeren Misere zu hören, der Tag fing also ganz gut an. Vier Stunden später sollte ich nämlich die nächste Klausur schreiben, nach Politik jetzt Geschichte. Genauer noch: griechische Geschichte. Als auch diese Klausur (überraschend einfach) gelaufen war, wurde es Zeit für eine erste Bilanz: War alles halb so schlimm wie befürchtet. Uni is‘ halt auch nur Uni!

Autor: Leon  |  Rubrik: studium  |  Mar 10, 2011
Autor: Leon
Rubrik: studium
Mar 10, 2011

100 erste Tage an der Uni

Auf in den (Lern-)Kampf !

Es ist ja nicht so, dass man es nicht wusste und völlig ahnungslos in den Kalender blickt und sieht: Ich schreib ja in zwei Wochen Klausuren!!!“ Trotzdem erschlägt es einen dann doch, wenn man sich ausrechnet, wie viel Zeit denn so effektiv bleibt fürs Lernen. Doch ein erfolgreicher Abitur-Kämpfer weiß auch wie er sich in der Uni-Schlacht anzustellen hat.

Also nahm ich (noch einigermaßen rechtzeitig) das „Unternehmen Klausuren“ in Angriff. Entscheidende Kriterien für einen Sieg in der Schlacht:

a)      Eine gute Taktik

b)      Die richtigen Waffen (hier in ziviler Ausführung in Form von Kugelschreibern und Textmarkern)

c)       Ordentliche Verpflegung (zwei bis drei sollten es dann schon sein und natürlich ausreichend zu trinken)

d)      Ein geeignetes Terrain

An den Waffen und der Verpflegung sollte es nicht scheitern, die beiden anderen Punkte bedurften allerdings ein paar Überlegungen. Ich stellte schnell fest, dass ich zu Hause eher schlecht lernen konnte. Der böse Ablenkungs-Teufel Internet war einfach zu präsent. Außerdem taten die wummernden Bässe der Musik meiner Nachbarin unter mir ihr Übriges. Der Ausweg war klar: Die Bibliothek (auch Bibo genannt) sollte meine Heimat für die nächsten zwei Wochen werden. Kein Internet, überall Ruhe und die Inspiration von unzähligen Büchern.

Bei meiner Taktik des Stoffes Herr zu werden, hatte ich das Glück, dass meine Profs mir relativ gute Angaben dazu gemacht hatten, auf was man sich fokussieren sollte. Doch auch das verringerte die Menge nicht erheblich, sodass ich den einen oder anderen Samstag in der Bibo verbringen musste.

Ob ich bei meiner Klausuren-Premieren erfolgreich war, lest ihr im nächsten Blog.

Autor: Leon  |  Rubrik: studium  |  Mar 7, 2011
Autor: Leon
Rubrik: studium
Mar 7, 2011