interaktiv

100 erste Tage an der Uni

Semesterferien? Von wegen!

Autor:
Leon

Rubrik:
studium

12.07.2011

Manchmal stellen sich gewisse terminologische Unterschiede als äußerst sinnvoll heraus. Man nehme zum Beispiel die Begriffe „Semesterferien“ und „vorlesungsfreie Zeit“. Zwei Wörter für ein und dasselbe Phänomen: Die Zeit zwischen der letzten Vorlesungswoche im vergangen Semester und der ersten im neuen.

Ich würde diesen Abschnitt ja liebend gerne als Ferien bezeichnen (und beim letzten Übergang zwischen Winter- und Sommersemester konnte ich dies auch noch), aber diesmal wird das wohl nichts. Denn dadurch, dass ich drei Proseminare belege, muss ich gleichfalls drei Hausarbeiten schreiben, was vom Umfang her im regulären Uni-Betrieb kaum zu bewerkstelligen ist. Dementsprechend fertige ich sie – ihr ahnt es schon – in der „vorlesungsfreien Zeit“ an. Dass diese Zeit genau dafür da ist und dies seinen Sinn hat, da man sich dann ohne Ablenkung auf die Arbeiten konzentrieren kann, sollte man fairerweise ergänzen. Das alles ändert aber trotzdem nichts daran, dass ich auch gerne Ferien hätte…

Deshalb werde ich versuchen eine der drei Arbeiten schon jetzt in den nächsten Wochen zu schreiben, selbst wenn da noch Vorlesungen sind. Schließlich kommt im Juli auch noch die eine oder andere Klausur auf mich zu…

Um das alles unter einen Hut zu bekommen, kann man nicht müde werden zu sagen, dass langfristige Planung und ein gutes Zeitmanagement unverzichtbar sind. Wann halte ich die Referate, wann mache ich die Literaturrecherche für die Hausarbeit und, und, und. Auch wenn es einem komisch vorkommt: Vier Monate im Voraus zu planen macht sich am Ende bezahlt!

Diesen Artikel teilen

Diese Webseite verwendet Cookies und das Webanalyse-Tool Matomo. Das hilft uns, dir ein gutes Nutzungserlebnis zu bieten und unsere Website zu verbessern. Wenn du durch die Seiten surfst, erklärst du dich hiermit einverstanden. Hier erfährst du mehr über die Nutzung deiner Daten und Möglichkeiten zum Widerspruch.