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100 erste Tage an der Uni

Prüfungsstress vs. Weihnachtsfreude

Wie die Professoren bei der Einführungsveranstaltung schon vorausgesagt haben, sind die entspannten Uni-Wochen nun vorbei. Ich und auch andere Kommilitonen merken, wie das Niveau in den Vorlesungen steigt. Der Stoff wird immer mehr und vor allem immer komplizierter. Außerdem wollen viele (wie ich auch) jetzt bereits in den Weihnachtsferien anfangen zu lernen. Ich muss mir dann erst mal darüber klar werden, was überhaupt alles wichtig ist und was nicht. Aber gerade in Fächern wie Statistik oder Mathe muss ich mir erst mal alle Formeln zusammenschreiben, die wir hier innerhalb von ein paar Wochen um die Ohren geknallt bekommen haben. Es gibt sogar teilweise schon Diskussionen darüber, welche Prüfung man glaubt nicht zu bestehen (wir müssen vier von sechs bestehen). Allerdings ist mein Ziel, alle zu bestehen, da ich ja später den passenden Schnitt zum Masterstudium haben möchte...

Aber jetzt ist erst mal Weihnachten, das ich ganz in Ruhe mit meiner Familie feiern werde, und in den Ferien werde ich auch endlich mal wieder etwas mehr mit meinen Freunden von zu Hause machen können, worauf ich mich unheimlich freue.

Autor: Fanny  |  Rubrik: studium  |  Dec 26, 2011
Autor: Fanny
Rubrik: studium
Dec 26, 2011

100 erste Tage an der Uni

Wie sich alles verändert

Letztes Wochenende bin ich in Würzburg geblieben, weil ich einfach mal meine Ruhe gebraucht habe. Meine Mitbewohner waren weg und ich wollte nicht nach Hause, wo meine Mutter mich total ausquetscht, was leider echt anstrengend sein kann. Dafür hatte ich diese Woche dann Heimweh nach meiner Familie und auch nach meinem Zuhause. Da gehört vieles dazu: erstmal einfach das Gefühl, in seinem Kindheitsort zu sein, dann das große Haus mit viel Platz, unser Garten, der Ausblick auf den Wald (in Würzburg ist es nicht so toll, auf das hässliche Haus gegenüber zu schauen), natürlich meine Familie, besonders mein kleiner Bruder und auch meine Freunde, die zum Glück zumindest das nächste Jahr noch fast alle hier wohnen, weil sie erst jetzt Abi machen. Aber es fühlt sich trotzdem nicht mehr wie früher an!

Meine Eltern haben die Gelegenheit genutzt und renovieren die Kinderzimmer. Mein Bruder sollte schon ewig eine neue Einrichtung bekommen und hat jetzt auch mein altes Zimmer bekommen, weil es einfach größer ist. Das Obergeschoss besteht neuerdings komplett aus Laminat, meine ehemals rosa Wand und die Poster sind jetzt nur noch weiß. Einfach extrem komisch, wie mein ehemaliges Zimmer einfach nicht mehr wiederzuerkennen ist.

Was auch extrem schade ist, ist, dass ich offensichtlich den Herbst ziemlich verpasst habe. In Würzburg gibt es kaum Bäume und ich war so selten hier, dass ich heute echt geschockt bin, dass die Blätter nicht mehr bunt sind, sondern schon von den Bäumen gefallen. Alles in allem bin ich aber natürlich trotzdem froh, wenn ich zu Hause bin, auch wenn meine Kaninchen mich nicht mehr wirklich wiedererkennen und ich jetzt im alten Zimmer meines Bruders schlafen muss.

Autor: Fanny  |  Rubrik: studium  |  Dec 1, 2011
Autor: Fanny
Rubrik: studium
Dec 1, 2011

100 erste Tage an der Uni

Studentenleben

Seit drei Wochen studiere ich jetzt also schon WiWi. Kommt mir gar nicht so lang vor, denn die Zeit ist so toll, dass sie wie im Flug vergeht! Manche Fächer, wie Wirtschaftsmathe oder Externe Unternehmensrechnung, sind zwar schwer, andere, wie Statistik, fallen mir dagegen extrem leicht und wieder andere Fächer, wie VWL, sind einfach extrem interessant. Inzwischen bin ich auch in einer festen Gruppe, mit der ich in den Vorlesungen zusammensitze und mit denen ich mich auch immer gut über den aktuellen Stoff unterhalten kann.

Mit meinen beiden Mitbewohnern verstehe ich mich auch immer besser. Das Putzen und Einkaufen etc. funktioniert mittlerweile schon echt gut und ich fühle mich hier in meiner Selbstständigkeit super wohl! Abends machen wir dann meist zusammen mit unseren gemeinsamen Bekannten entweder nur einen gemütlichen Abend mit Singstar oder Filmen, oder wir gehen Feiern in einer der zahlreichen Diskos von Würzburg!

Wenn ich am Wochenende nach Hause fahre, freue ich mich natürlich auch meine Familie zu sehen, aber ich muss sagen, schon nach diesen drei Wochen fehlt mir an den zwei Tagen dann doch immer die Ruhe und die komplette Eigenentscheidung. Allerdings kann ich daheim immer den nicht verstandenen Stoff gut nachholen, in dieser Woche war es Mathe.

Das Studentenleben gefällt mir also inzwischen wirklich gut und ich glaube langsam den Satz, dass das Studium die beste Zeit des Lebens sein soll...

Autor: Fanny  |  Rubrik: studium  |  Nov 15, 2011
Autor: Fanny
Rubrik: studium
Nov 15, 2011