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100 erste Tage an der Uni

Wie sich alles verändert

Autor:
Fanny

Rubrik:
studium

01.12.2011

Letztes Wochenende bin ich in Würzburg geblieben, weil ich einfach mal meine Ruhe gebraucht habe. Meine Mitbewohner waren weg und ich wollte nicht nach Hause, wo meine Mutter mich total ausquetscht, was leider echt anstrengend sein kann. Dafür hatte ich diese Woche dann Heimweh nach meiner Familie und auch nach meinem Zuhause. Da gehört vieles dazu: erstmal einfach das Gefühl, in seinem Kindheitsort zu sein, dann das große Haus mit viel Platz, unser Garten, der Ausblick auf den Wald (in Würzburg ist es nicht so toll, auf das hässliche Haus gegenüber zu schauen), natürlich meine Familie, besonders mein kleiner Bruder und auch meine Freunde, die zum Glück zumindest das nächste Jahr noch fast alle hier wohnen, weil sie erst jetzt Abi machen. Aber es fühlt sich trotzdem nicht mehr wie früher an!

Meine Eltern haben die Gelegenheit genutzt und renovieren die Kinderzimmer. Mein Bruder sollte schon ewig eine neue Einrichtung bekommen und hat jetzt auch mein altes Zimmer bekommen, weil es einfach größer ist. Das Obergeschoss besteht neuerdings komplett aus Laminat, meine ehemals rosa Wand und die Poster sind jetzt nur noch weiß. Einfach extrem komisch, wie mein ehemaliges Zimmer einfach nicht mehr wiederzuerkennen ist.

Was auch extrem schade ist, ist, dass ich offensichtlich den Herbst ziemlich verpasst habe. In Würzburg gibt es kaum Bäume und ich war so selten hier, dass ich heute echt geschockt bin, dass die Blätter nicht mehr bunt sind, sondern schon von den Bäumen gefallen. Alles in allem bin ich aber natürlich trotzdem froh, wenn ich zu Hause bin, auch wenn meine Kaninchen mich nicht mehr wirklich wiedererkennen und ich jetzt im alten Zimmer meines Bruders schlafen muss.

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