interaktiv

100 erste Tage an der Uni

Warum Studenten keine Zeit zum Studieren haben

Autor:
Inga

Rubrik:
studium

10.01.2012

Vor Weihnachten hatte ich ganz große Pläne für die vorlesungsfreie Zeit: Ich würde dieses Jahr, anstatt wie sonst faulenzend und Kekse futternd unterm Weihnachtsbaum das Leben zu genießen, ackern und arbeiten. Bücher, Hefte und Lexika fanden den Weg in meinen Koffer und wurden von einem Zug in den nächsten bis nach Hause transportiert.

Angekommen, musste ich mich erst einmal gebührend mit meinen Geschwistern unterhalten und überhaupt Weihnachten, gerade dieses eine Fest der Liebe, muss man ja nicht mit der Nase im Buch verbringen. Nachher würde schließlich noch genug Zeit bleiben, für sämtliche Klausuren zu lernen. So vergingen die Feiertage und es nahte die Zeit zwischen Weihnachten und Silvester. Es waren fünf Tage und sie kamen mir ewig vor, so ewig, dass ich beschloss, es seien viel zu viele, und noch einen Tag länger auf der faulen Haut lag. Dann erschien es mir um einiges wichtiger, gute alte Freunde zu treffen, die ich lange nicht gesehen hatte, schließlich würde nach Silvester noch mehr als ausreichend Zeit für alles bleiben. Pustekuchen! Am 31. Dezember fuhr ich nach Berlin, verbrachte dort eine wunderbare Woche und dachte mir: Wenn man schon mal in Berlin ist, dann muss man ja nicht die Nase in die Bücher stecken! Jetzt sind die Ferien vorbei und der Berg Arbeit ist nicht um einen Zettel kleiner geworden!

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