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100 erste Tage an der Uni

Ein Tag im Wunderland

Ein wenig mehr als zwei Stunden brauchte der InterCity von Berlin nach Hamburg und es war ein regnerischer, stürmischer Tag. Die U3 brachte uns in die Speicherstadt, dort kämpften wir uns über die Elbe und bald waren wir da: Im Paradies der Eisenbahnen und Miniaturkünstler, in der Schweiz, in Skandinavien und den USA gleichzeitig, kurz: im Miniaturwunderland Hamburg. Und es war wirklich ein Wunder, denn Züge fuhren unter, über, links und rechts von uns. Ein Highlight war der neu eröffnete Flughafen, non stop landeten und starteten hier Flugzeuge, die sowohl über den Köpfen der Betrachter als auch in Miniaturform in der U-Bahn auf Anzeigetafeln angekündigt wurden. In regelmäßigen Abständen wurde es Nacht und das Deckenlicht gedimmt. Tausende und Abertausende winziger Lichter erleuchteten die Anlage und es war eine Wonne, dem geschäftigen Treiben zuzuschauen. Hier brach ein Brand aus und die Feuerwehr musste ausrücken, dort jubelte die AOL-Arena angesichts des erfolgreichen Fußballvereins HSV, drüben startete die NASA ihre Raumfähre, hüben gab DJ Bobo vor einer riesigen Fanansammlung ein Konzert. Stundenlang konnte man die Anlage betrachten und immer mehr Details entdecken: Auf der Straße demonstrierten Weihnachtsmänner für freiere Arbeitszeiten, an einem Berghang hatte sich die Ladentür eines LKW geöffnet und Unmengen von Käse hüpfte den Berg hinab, auf dem Dach eines Hauses hatte sich ein Rentierschlitten am Schornstein verfangen. Nach mehr als fünf Stunden musste man mich von der Anlage wegzerren, um den Rückweg anzutreten. Miniaturwunderland, wir sehen uns wieder!

Autor: Inga  |  Rubrik: studium  |  Jan 25, 2012
Autor: Inga
Rubrik: studium
Jan 25, 2012

100 erste Tage an der Uni

Nur noch am Lernen

Seit ich in den Ferien angefangen habe zu lernen, hat sich mein Tagesablauf an der Uni echt total geändert. Wenn ich früher zwischen meinen Kursen zu Hause irgendwas gelesen oder im Internet gesurft habe, sitze ich jetzt tagsüber fast jede freie Minute über meinen Dokumenten und lerne, fasse Vorlesungsstoff zusammen und rechne Mathe- und Statistikaufgaben durch. Ich versuche, tagsüber viel zu schaffen, da ich abends meistens einfach so unmotiviert bin, dass ich nichts mehr machen möchte.

Bei meinem Mitbewohner und ein paar Freunden hier ist das anders, die haben sich ihre Kurse zusammenhängend gelegt und können nur abends lernen, weshalb im Moment feiern gehen oder einfach was zusammen machen quasi nicht mehr möglich ist. Außerdem habe ich noch dazu das Gefühl, dass ich den Stoff trotzdem nicht ganz abarbeiten kann, weil sich drei Wochen einfach nach so wenig anhören und ich manches echt nur schwer verstehe. Aber naja, da muss ich jetzt durch, dafür sind danach ja erst einmal zwei Monate Ferien, in denen ich wieder Zeit für Freunde, feiern und fernsehen habe, und darauf freue ich mich schon sehr nach der langen Lernphase.

Autor: Fanny  |  Rubrik: studium  |  Jan 18, 2012
Autor: Fanny
Rubrik: studium
Jan 18, 2012

100 erste Tage an der Uni

Warum Studenten keine Zeit zum Studieren haben

Vor Weihnachten hatte ich ganz große Pläne für die vorlesungsfreie Zeit: Ich würde dieses Jahr, anstatt wie sonst faulenzend und Kekse futternd unterm Weihnachtsbaum das Leben zu genießen, ackern und arbeiten. Bücher, Hefte und Lexika fanden den Weg in meinen Koffer und wurden von einem Zug in den nächsten bis nach Hause transportiert.

Angekommen, musste ich mich erst einmal gebührend mit meinen Geschwistern unterhalten und überhaupt Weihnachten, gerade dieses eine Fest der Liebe, muss man ja nicht mit der Nase im Buch verbringen. Nachher würde schließlich noch genug Zeit bleiben, für sämtliche Klausuren zu lernen. So vergingen die Feiertage und es nahte die Zeit zwischen Weihnachten und Silvester. Es waren fünf Tage und sie kamen mir ewig vor, so ewig, dass ich beschloss, es seien viel zu viele, und noch einen Tag länger auf der faulen Haut lag. Dann erschien es mir um einiges wichtiger, gute alte Freunde zu treffen, die ich lange nicht gesehen hatte, schließlich würde nach Silvester noch mehr als ausreichend Zeit für alles bleiben. Pustekuchen! Am 31. Dezember fuhr ich nach Berlin, verbrachte dort eine wunderbare Woche und dachte mir: Wenn man schon mal in Berlin ist, dann muss man ja nicht die Nase in die Bücher stecken! Jetzt sind die Ferien vorbei und der Berg Arbeit ist nicht um einen Zettel kleiner geworden!

Autor: Inga  |  Rubrik: studium  |  Jan 10, 2012
Autor: Inga
Rubrik: studium
Jan 10, 2012