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100 erste Tage an der Uni

Wenn ein Wohnheim feiern will ?

Autor:
Inga

Rubrik:
studium

23.07.2012

Schon seit der Wohnheimeröffnung im vergangenen Semester kursierten die wildesten Gerüchte über eine Eröffnungsparty. Aus dieser wurde schnell eine Sommerparty, die in diversen Campus-Zeitschriften immer wieder unbestimmt für Juni oder Juli angekündigt wurde. Die ominöse, vom Studentenwerk organisierte Party, vielfach von jedermann zitiert, schien kurz bevorzustehen, denn plötzlich rollten LKW-Ladungen Sand in unseren Wohnheimsinnenhof: Es sollte pünktlich zum Sommerfest ein Beachvolleyballfeld fertiggestellt sein. Dutzende Freiwillige halfen, den Sand zu verteilen, Netzte zu spannen und bespaßten sich gegenseitig. Eine Sammelaktion für eine wasserdurchlässige Plane unter dem Feld brachte 250 Euro ein. Die Vorfreude wuchs. Doch noch immer war kein Termin angesetzt.

Eines sonnigen Dienstagnachmittags war es dann soweit, ich trat in den Hausflur, mir strahlte ein ermunternd grünes Plakat entgegen und ich fing laut an zu lachen. Das Studentenwerk lud ein: von 15 bis 18 Uhr. Offensichtlich war ich nicht die einzige, die sich arg an ihren Kindergeburtstag erinnert fühlte, überall hörte man erheiterte Kommentare. Trotzdem ist die Stimmung eher positiv: Man kann auch mit einem ganzen Wohnheim nach 18 Uhr die Altstadt unsicher machen!

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