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100 erste Tage an der Uni

Hallo 2013

Autor:
Noelle

Rubrik:
studium

14.01.2013

Kaum zu glauben: Schon wieder ist ein Jahr um! Die Apokalypse ist zwar nicht eingetreten, trotzdem war 2012 ein Jahr voller Veränderungen für mich, die wahrscheinlich meine ganze Zukunft bestimmen werden. Ich musste mich für einen Studiengang und eine Uni entscheiden, was für mich auch den Abschied von meinem Zuhause bedeutete. Jetzt kann ich nicht einfach mal meine beste Freundin auf einen Tee und einen Film besuchen, wenn ich Lust dazu habe. Umso schöner ist es, die Weihnachtsfeiertage und den Start ins neue Jahr hier gemeinsam mit meiner Familie und meinen Freunden zu feiern. Und ich muss doch zugeben, dass die Entfernung ihre positiven Seiten hat. Ich habe einfach gelernt, das vertraute Familienleben wieder zu schätzen und das ist ein sehr schönes Gefühl.

Bald ist auch mein erstes Semester vorbei. Wie schnell die Zeit doch vergeht! Es kommt mir vor, als hätte es letzte Woche erst angefangen. Ob ich mich überhaupt eingewöhnt haben werde, bevor es schon wieder rum ist? Drei Jahre sind schließlich auch nicht die Welt.

Zunächst muss ich allerdings die drei Prüfungen bestehen, die mir in wenigen Wochen bevorstehen. Ehrlich gesagt, hatte ich mir das alles doch ein wenig anders vorgestellt. Plötzlich führt keiner mehr Buch über gemachte oder nicht gemachte Hausaufgaben – meistens gibt es nicht mal welche! Und, ich gestehe: Ich vermisse es, Hausaufgaben machen zu müssen! Zumindest manchmal, denn „S. 30, Nr. 5a+b” ist immer noch angenehmer, als von einer Masse an Informationen erschlagen zu werden, die man sich ganz alleine erarbeiten muss. Sogar in der Oberstufe musste ich meistens nur einen Tag vorher für die Klausuren lernen, und jetzt? Ich fühle mich überfordert.

Also, liebes Jahr 2013: Ich weiß nicht, ob es okay für dich ist, wenn man dir gleich eine ganze Liste mit Wünschen und Hoffnungen präsentiert. Einen Versuch ist es jedoch wert, finde ich. Ich wünsche mir, ohne einen Nervenzusammenbruch durch die ersten Prüfungen meines Studiums zu kommen. Ein paar halbwegs annehmbare Noten wären natürlich auch nicht schlecht. Außerdem sitzt mir immer noch diese eine Sache im Nacken: eine neue Wohnung. Und ich glaube, die fehlt mir noch, um endgültig anzukommen – im Studium, im Jahr 2013 und in meinem neuen Leben.

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