interaktiv

100 erste Tage an der Uni

Kamelle

Autor:
Noelle

Rubrik:
studium

14.02.2013

Kamelle! Kamelle! Nachdem alle Klausuren geschrieben waren, kam auch ich als frischgebackene Kölnerin nicht um Karneval herum. Ich glaube, am liebsten wäre ich davor geflohen, aber leider fiel alles mit dem Beginn der Semesterferien und somit auch dem kurzen Besuch meiner Mutter zusammen. So schlugen wir zwei Nordhessinnen uns tapfer am Karnevalssonntag durch die Kölner Innenstadt. Prompt stießen wir auf den ersten Karnevalsumzug und spätestens bei dem Mix aus Kapellenmusik und Süßigkeiten waren auch wir begeistert. Später trauten wir uns sogar noch auf den Heumarkt – und trafen ein zweites Mal auf den Umzug! Im Brauhaus Sion war es dann proppenvoll. Ununterbrochen wurden wir von kölschen Partyliedern beschallt und klein, wie die Welt ja bekanntlich ist, trafen wir sogar noch auf alte Bekannte.

Das wirkliche Karnevalserlebnis stand uns jedoch erst noch bevor: Am Rosenmontag trauten wir uns wegen des großen Umzugs nicht in die Innenstadt, und so beschlossen wir nach Bonn zu fahren, damit ich dort meiner Mutter meine Uni zeigen konnte. Schon aus der Bahn heraus sahen wir jedoch den Bonner Rosenmontagszug und so war klar, dass wir uns vor dieser neuen Erfahrung nicht würden drücken können. Wir positionierten uns am alten Rathaus , und nachdem wir die ersten zwei Bonbons gefangen hatten, wurden uns auch noch zwei Taschen in die Hand gedrückt. Darin konnten wir dann jeder gefühlte zehn Kilo Schnuckewerk sammeln, außerdem Marmelade, Taschentücher, farbige Nudeln und das Beste: chinesische Essstäbchen im Hello-Kitty-Design!

Alles in allem hatten wir richtig Spaß und unsere Kamellebeutel werden uns wohl noch lange an unseren ersten Karneval im Rheinland erinnern. In diesem Sinne: Kölle Alaaf!

Diesen Artikel teilen