interaktiv

100 erste Tage an der Uni

Endlich ein Dach über dem Kopf

Autor:
Janna

Rubrik:
studium

15.02.2013

Endlich ist es passiert: Obwohl ich (aufgrund von Tests und einem Schreibwettbewerb) lange nicht mehr nachgesehen habe, dachte ich mir, doch mal wieder ein bisschen auf meiner favorisierten WG-Such-Seite im Internet nach Wohngemeinschaften in Düsseldorf zu suchen. Alle Inserenten, die mir sympathisch erschienen, habe ich kurzerhand angeschrieben. Unter anderem habe ich mich für eine WG beworben, die in dem Studentenwohnheim liegt, in dem auch zwei meiner Bekannten von der Erstifahrt wohnen – und die mir vorgeschwärmt hatten, wie toll es dort wäre. Die Antwort der WG kam extrem schnell (acht Minuten nach meiner Anfrage) und genauso schnell war ein Besichtigungstermin zwei Tage später vereinbart.

Mit einem guten Gefühl im Bauch, aber auch ziemlich viel Bammel, stand ich dann an besagtem Tag viel zu früh vor dem Wohnheim und war erst einmal baff. Ich habe keine Ahnung, was ich mir vorgestellt hatte, aber so etwas Schickes sicherlich nicht! Ich hätte nie gedacht, dass es sich bei dem modernen, schönen Gebäude um ein Wohnheim handelt. Die WG war schön, das Zimmer größer als mein jetziges und meine zukünftigen Mitbewohnerinnen haben auf mich einen sehr netten Eindruck gemacht. Beim Abschied hieß es, sie würden sich melden, und ich war den halben Heimweg lang nervös, dass ich womöglich zu wenig geredet hatte oder unsympathisch rüberkam. Doch dann kam, noch während ich in der Bahn saß, ein Anruf: „Du hast das Zimmer!“ Bis Ende Januar musste ich einige Unterlagen im Studentenwerk abgeben und seit dem ersten Februar habe ich den Wohnungsschlüssel und wohne theoretisch dort. Theoretisch nur deswegen, weil es noch einiges zu tun gibt. Ich muss das Zimmer noch streichen und den Umzug organisieren, was sich wegen der Karnevalstage leider verzögert.

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