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100 erste Tage an der Uni

Home sweet home

In den letzten Wochen kamen so langsam alle Rückmeldungen der Fachhochschulen an. Ich bekam eigentlich fast nur Zusagen, außer von Mainz und meinem Favoriten Frankfurt, was sehr schade ist. Allerdings erhielt ich von meinem zweiten Favoriten, nämlich Würzburg, sogar eine Zulassung ins zweite Fachsemester und mir werden dort auch fünf Veranstaltungen angerechnet, die ich schon an der Uni besucht habe. Das freut mich sehr!

Außerdem muss ich jetzt nicht aus meiner Wohnung ausziehen, was nicht nur Stress spart sondern auch sehr schön ist, da mir so meine Mitbewohnerinnen und Freunde in der Stadt erhalten bleiben.

Ich hatte erst Zweifel, da sich im zweiten Semester sicherlich schon „Grüppchen" gebildet haben und ich es somit schwerer haben werde, Anschluss zu finden. Auf der anderen Seite habe ich ja aber schon meinen Freundeskreis und bin somit nicht alleine.

Letztendlich bin ich wirklich sehr froh, wie es gekommen ist. Schon beim Einschreiben habe ich mich individueller behandelt gefühlt als an der Universität. Das „Sekretariat" erinnerte an Schulzeiten und ich fühlte mich sofort wohl. Jetzt sind es nur noch drei Wochen, bis ich mein Studium wieder aufnehmen kann und die „verschwendete" Zeit kommt mir gar nicht so lange vor. Ich freue mich auf den Neuanfang und die neuen Herausforderungen, die auf mich warten!

Autor: Fanny  |  Rubrik: studium  |  Feb 28, 2013
Autor: Fanny
Rubrik: studium
Feb 28, 2013

100 erste Tage an der Uni

Ein Lob an alle Malermeister

Als Termin zum Streichen meines Wohnheimzimmers hatte ich mir den Mittwoch nach Karneval ausgesucht und glücklicherweise direkt Unterstützung gefunden: Mein Freund fühlte sich quasi dazu verpflichtet, meine beste Freundin bot sich auch direkt an, und als ich meinen Unifreundinnen von meiner neuen Unterkunft erzählte, meldete sich eine von ihnen spontan dazu, mitzuhelfen.

Einen Tag vorher begann ich mit den Vorbereitungen. Weiße Farbe und ein paar Rollen hatte ich zum Glück noch im Keller gefunden, sodass ich das Geld dafür sparen konnte. Da ich eine leichte Abneigung gegen Navigationsgeräte habe, hatte ich mir für die Fahrt nach Düsseldorf überlegt, einfach bis zur Uni zu fahren (den Weg habe ich schon mehrmals im Auto gefunden) und danach der Busroute zu folgen, die ich auch schon ein paar Mal gefahren bin. Gesagt, getan. Bis zur Uni ging dieser Plan auf, danach wurde es kritisch. „Au verdammt, ich hätte hier gerade links gemusst. Egal, fahren wir die nächste. Okay, das geht nicht, das ist eine Sackgasse, dann halt die übernächs… auch eine Sackgasse…“ – „Dann fahr hier auf die Hauptstraße und dann die nächste links … Janna, warum biegst du nicht ab?“ – „Da ist so ein roter Kreis, das heißt, dass man da nicht reinfahren darf.“ – „Und hier?“ – „Da ist auch ein roter Kreis…aber hier könnte ich abbiegen.“ – „Da war auch ein roter Kreis.“ – „Aber ich glaub, da stand drunter ‚Anlieger frei‘. Egal, einfach mal gucken, wo wir rauskommen.“

Letztendlich haben wir das Wohnheim gefunden und uns ans Abkleben gemacht. Meine Freundin konnte das deutlich besser – in der Zeit, in der ich eine Steckdose abgeklebt hatte, war das restliche Zimmer fertig. Ich habe keine Ahnung, was für Gedanken ich mir darüber gemacht hatte, wie leicht oder schwer Streichen ist, aber mittlerweile habe ich eine ziemliche Hochachtung vor jedem Maler, der damit sein Geld verdient. Mal ganz abgesehen davon, dass das ewige Hoch- und Runterrollen ziemlich auf die Arme geht, ist es extrem deprimierend, wenn das vorherige Orange weiterhin unter dem Weiß durchschimmert und sich vor allem die weiße Kante knapp unter der Decke viel zu stark von dem schon gestrichenen Teil abhebt. Und wenn sich dann auch noch jemand mit dem Rot vermalt…

Autor: Janna  |  Rubrik: studium  |  Feb 26, 2013
Autor: Janna
Rubrik: studium
Feb 26, 2013

100 erste Tage an der Uni

Endlich ein Dach über dem Kopf

Endlich ist es passiert: Obwohl ich (aufgrund von Tests und einem Schreibwettbewerb) lange nicht mehr nachgesehen habe, dachte ich mir, doch mal wieder ein bisschen auf meiner favorisierten WG-Such-Seite im Internet nach Wohngemeinschaften in Düsseldorf zu suchen. Alle Inserenten, die mir sympathisch erschienen, habe ich kurzerhand angeschrieben. Unter anderem habe ich mich für eine WG beworben, die in dem Studentenwohnheim liegt, in dem auch zwei meiner Bekannten von der Erstifahrt wohnen – und die mir vorgeschwärmt hatten, wie toll es dort wäre. Die Antwort der WG kam extrem schnell (acht Minuten nach meiner Anfrage) und genauso schnell war ein Besichtigungstermin zwei Tage später vereinbart.

Mit einem guten Gefühl im Bauch, aber auch ziemlich viel Bammel, stand ich dann an besagtem Tag viel zu früh vor dem Wohnheim und war erst einmal baff. Ich habe keine Ahnung, was ich mir vorgestellt hatte, aber so etwas Schickes sicherlich nicht! Ich hätte nie gedacht, dass es sich bei dem modernen, schönen Gebäude um ein Wohnheim handelt. Die WG war schön, das Zimmer größer als mein jetziges und meine zukünftigen Mitbewohnerinnen haben auf mich einen sehr netten Eindruck gemacht. Beim Abschied hieß es, sie würden sich melden, und ich war den halben Heimweg lang nervös, dass ich womöglich zu wenig geredet hatte oder unsympathisch rüberkam. Doch dann kam, noch während ich in der Bahn saß, ein Anruf: „Du hast das Zimmer!“ Bis Ende Januar musste ich einige Unterlagen im Studentenwerk abgeben und seit dem ersten Februar habe ich den Wohnungsschlüssel und wohne theoretisch dort. Theoretisch nur deswegen, weil es noch einiges zu tun gibt. Ich muss das Zimmer noch streichen und den Umzug organisieren, was sich wegen der Karnevalstage leider verzögert.

Autor: Janna  |  Rubrik: studium  |  Feb 15, 2013
Autor: Janna
Rubrik: studium
Feb 15, 2013