interaktiv

100 erste Tage an der Uni

Eine erste Bilanz

Autor:
Janna

Rubrik:
studium

08.04.2013

Es ist so weit: Wir haben April und damit hat offiziell mein zweites Semester begonnen. Wenn ich auf die letzten Monate zurückblicke, finde ich krass, was sich alles verändert hat.

Ende März war ich zusammen mit meinen Freunden beim letzten Schultag der neuen Abiturienten unserer alten Schule. Es hat sich komisch angefühlt, zu wissen, dass wir jetzt schon seit einem Jahr nicht mehr zur Schule gehen.

Seitdem ist so viel passiert. Ich habe Abiturklausuren und mündliche Prüfungen hinter mich gebracht. Ich habe mich an Unis beworben und zu studieren begonnen. Ich habe neue Freunde in Düsseldorf gefunden, aber auch alte Freunde behalten. Und – das wohl wichtigste – Ich bin von zu Hause ausgezogen.

Eigentlich bin ich ein Mensch, der sich mit neuen Dingen immer schwer tut. Ich hatte eine ganze Zeit lang furchtbare Angst vor meinem ersten Schultag. Ich habe lange gebraucht, bis ich mich mit diesen komischen sozialen Netzwerken angefreundet hatte. Und am Tag vor meinem 18. Geburtstag war ich abends vollkommen verzweifelt der Meinung, dass morgen meine Kindheit und damit mein Leben zu Ende sein würden.

Aber beim Thema Uni hat diese Angst vor dem Neuen irgendwie gefehlt. Natürlich war ich oft genug ziemlich aufgeregt oder besorgt, aber gleichzeitig war auch so viel Vorfreude dabei, die alles überstrahlt hat. Und bisher macht mir das Studium extrem viel Spaß. Ich bin fest davon überzeugt, die richtige Uni und den richtigen Studiengang gewählt zu haben. Ja, es gab Momente, in denen ich der Meinung war, ein anderes Ergänzungsfach würde besser zu mir passen. Ja, es gab Momente, in denen ich plötzlich den heftigen Wunsch hatte, das Studium abzubrechen und stattdessen Schauspielerin zu werden. Ja, es gab Momente, in denen ich mich gefragt habe, was gewesen wäre, wenn …

Aber letztendlich bin ich zufrieden. Ich habe das erste Semester geschafft, ich fand die Themen der Seminare und Vorlesungen größtenteils interessant und möchte nichts anderes studieren. Und natürlich bin ich auch sehr froh über die ganzen Freunde, die ich an der Uni kennengelernt habe, und die das Potenzial haben, nicht nur irgendwelche, sondern sehr gute Freunde zu werden.

Der erste Eindruck gefällt und so sehe ich dem nächsten Semester ziemlich positiv entgegen.

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