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100 erste Tage an der Uni

Kleine Auszeit

Die Uni geht wieder los und für mich beginnt das zweite Semester meines Germanistik-Studiums. Seit Kurzem habe ich auch schon meinen neuen Stundenplan. Und naja, besser geht immer, aber ich will mich nicht beschweren, immerhin habe ich mittwochs frei!

Mein Freund und ich sind gerade nach Köln umgezogen und wir hatten eigentlich gehofft, dass es auf 60 Quadratmetern nun endlich etwas gemütlicher zu zweit wird, doch leider zieht sich so ein Umzug ganz schön in die Länge. Nicht nur, dass wir seit Wochen auf Bergen von Kartons leben, wir haben auch noch immer keinen Internetschluss! Klar, deshalb geht die Welt noch lange nicht unter, aber nach einiger Zeit merkt man schon, wie abhängig man eigentlich von diesem Medium ist. Mal schnell Google oder Wikipedia nutzen ist einfach nicht drin.

Aber gut, bevor Stress ausbricht, bin ich nochmal eine Woche in heimische Gefilde geflüchtet. Gestern feirte mein Opa seinen 92. Geburtstag und dafür flog mal wieder die gesamte Verwandtschaft ein. So sah ich auch endlich meine kleine Cousine wieder, mit der ich mich inzwischen richtig gut verstehe. Wir haben uns vorgenommen im September gemeinsam die Wies‘n in München zu besuchen. Bis dahin passe ich ja vielleicht sogar in eines ihrer Dirndl.

Meine beste Freundin ist auch endlich aus dem Urlaub zurück und wir wollen uns treffen. Leider beginnt für sie am Dienstag gleich schon wieder der normale Arbeitsalltag, aber so ist das einfach. Inzwischen leben wir nahezu in zwei verschiedenen Welten und gemeinsame Zeit ist sehr kostbar geworden.

Autor: Noelle  |  Rubrik: studium  |  Apr 16, 2013
Autor: Noelle
Rubrik: studium
Apr 16, 2013

100 erste Tage an der Uni

Eine erste Bilanz

Es ist so weit: Wir haben April und damit hat offiziell mein zweites Semester begonnen. Wenn ich auf die letzten Monate zurückblicke, finde ich krass, was sich alles verändert hat.

Ende März war ich zusammen mit meinen Freunden beim letzten Schultag der neuen Abiturienten unserer alten Schule. Es hat sich komisch angefühlt, zu wissen, dass wir jetzt schon seit einem Jahr nicht mehr zur Schule gehen.

Seitdem ist so viel passiert. Ich habe Abiturklausuren und mündliche Prüfungen hinter mich gebracht. Ich habe mich an Unis beworben und zu studieren begonnen. Ich habe neue Freunde in Düsseldorf gefunden, aber auch alte Freunde behalten. Und – das wohl wichtigste – Ich bin von zu Hause ausgezogen.

Eigentlich bin ich ein Mensch, der sich mit neuen Dingen immer schwer tut. Ich hatte eine ganze Zeit lang furchtbare Angst vor meinem ersten Schultag. Ich habe lange gebraucht, bis ich mich mit diesen komischen sozialen Netzwerken angefreundet hatte. Und am Tag vor meinem 18. Geburtstag war ich abends vollkommen verzweifelt der Meinung, dass morgen meine Kindheit und damit mein Leben zu Ende sein würden.

Aber beim Thema Uni hat diese Angst vor dem Neuen irgendwie gefehlt. Natürlich war ich oft genug ziemlich aufgeregt oder besorgt, aber gleichzeitig war auch so viel Vorfreude dabei, die alles überstrahlt hat. Und bisher macht mir das Studium extrem viel Spaß. Ich bin fest davon überzeugt, die richtige Uni und den richtigen Studiengang gewählt zu haben. Ja, es gab Momente, in denen ich der Meinung war, ein anderes Ergänzungsfach würde besser zu mir passen. Ja, es gab Momente, in denen ich plötzlich den heftigen Wunsch hatte, das Studium abzubrechen und stattdessen Schauspielerin zu werden. Ja, es gab Momente, in denen ich mich gefragt habe, was gewesen wäre, wenn …

Aber letztendlich bin ich zufrieden. Ich habe das erste Semester geschafft, ich fand die Themen der Seminare und Vorlesungen größtenteils interessant und möchte nichts anderes studieren. Und natürlich bin ich auch sehr froh über die ganzen Freunde, die ich an der Uni kennengelernt habe, und die das Potenzial haben, nicht nur irgendwelche, sondern sehr gute Freunde zu werden.

Der erste Eindruck gefällt und so sehe ich dem nächsten Semester ziemlich positiv entgegen.

Autor: Janna  |  Rubrik: studium  |  Apr 8, 2013
Autor: Janna
Rubrik: studium
Apr 8, 2013

100 erste Tage an der Uni

Wohnungssuche, Umzug und Co.

So eine Zusage zum Studium ist ja eine echt feine Sache, allerdings zieht sie einen Rattenschwanz an zu erledigenden Aufgaben hinter sich her.

Da wäre zum Beispiel die Wohnungssuche: „Ok, das bekommt man schon hin“, denkt man sich, nur um eine Sekunde später zu bemerken: „Verdammt, die theoretische Wohnungssuche in einer 500 Kilometer entfernten Stadt ist zwar zu schaffen, aber zwecks Besichtigung doch etwas schwieriger!“. Und dann denkt man: „Ach, irgendwie geht das schon!“ Bis man dann schließlich auf den Dienstplan (wie ihr wisst, befinde ich mich ja noch im Pflegepraktikum) sieht und feststellt: „Holla die Waldfee, nur ein freier Tag in den nächsten 19 Tagen?!“

Also steht fest: Hochfahren und Zimmer ansehen fällt ins Wasser, was zur Folge hat ... dass guter Rat teuer ist! Wer gibt schon ein Zimmer her, wenn man sich den potentiellen Nachmieter und zukünftigen Mitbewohner noch nicht einmal ansehen kann?

Also macht man sich in seiner Verzweiflung auf, in einschlägigen Internetportalen WG-Gesuche à la „Ich suche etwas für mindestens zwei Wochen, Lage, Preis, Größe und alles andere ist mir total egal!!!!“ zu inserieren.

Und siehe da, es gibt tatsächlich Menschen, die ein sehr großes Herz haben und darauf reagieren! Nur fünf Tage später hatte ich eine Zusage für ein elf Quadratmeter großes Zimmer, relativ zentral gelegen und auch noch im Budget! Gut, dafür muss ich vermutlich echt schon nach vier bis sechs Wochen wieder raus, aber das sollte reichen, um sich etwas anderes zu suchen!

Damit ist ein Stress-Faktor weniger im Spiel, aber wie ich nun mal so bin, habe ich direkt für Nachschub gesorgt: Der geplante Snowboard-Urlaub und die letzten Arbeitstage schließen perfekt aneinander, sodass ich effektiv keine Zeit habe, meine Sachen für den Umzug zu packen! Kaum zurück aus Hintertux, folgen zwei Tage Wochenend-Spätdienst. Aber gut, damit werde ich auch klar kommen. Packen kann man schließlich auch nachts!

Außerdem ist das ein selbstgewähltes Luxus-Elend! Und über Langeweile kann ich auch nicht klagen.

Übrigens freut es mich, dass meine Schwester nun auch für abi>> bloggen darf. Ich kann euch nur empfehlen, mal in ihre Beiträge reinzulesen!

Autor: Johannes  |  Rubrik: studium  |  Apr 2, 2013
Autor: Johannes
Rubrik: studium
Apr 2, 2013