interaktiv

100 erste Tage an der Uni

Home is where your laptop is

Autor:
Janna

Rubrik:
studium

24.05.2013

Nach dieser Devise habe ich in den letzten Wochen gelebt. Egal, ob ich grade in Düsseldorf, bei meiner Familie oder bei meinem Freund war, mein Laptop war immer dabei.

Letzten Sonntag kam ich dann nach einem Wochenende bei meiner Familie wieder im Wohnheim an und stellte fest: Mein Laptop, den ich ganz sicher beim Verlassen des Hauses im Arm gehalten hatte, befindet sich nicht mehr dort, was heißt, dass er irgendwo auf meinem Weg nicht mit mir ausgestiegen ist und jetzt weiter Bus oder Bahn fährt …

Einige Telefonate später hatte ich noch immer keine Gewissheit über das Schicksal meines Klapprechners, aber immerhin eine Nummer, bei der ich am nächsten Tag gegen Mittag noch einmal anrufen sollte. In der Nacht konnte ich kaum schlafen und am nächsten Morgen war ich viel zu früh wach, sodass die Frage einer Unifreundin, ob ich mit zum Shoppen käme, sehr gelegen kam, um mich abzulenken … und später Beistand beim Telefonieren zu haben!

„Hallo, ich habe meinen Laptop im Bus oder in der Bahn vergessen. Er befindet sich in einer pinken Laptoptasche und er könnte in einem von diesen drei Bussen oder in der Bahn gewesen sein … So einen haben Sie in der Rheinbahn gefunden? ... DANKESCHÖN!“

Nachdem ich mich von meiner Unifreundin verabschiedet hatte, machte ich mich sofort auf den Weg ins Fundbüro, zu dem der Mitarbeiter der Rheinbahn mir am Telefon den Weg erklärt hatte. Leider – und mir ist bis jetzt nicht klar, wie es dazu kam, weil ich mich eigentlich mittlerweile sehr gut mit den für mich notwendigen Bahnen und Bussen auskenne und lieber einmal zu viel auf die Nummer achte – schaffte ich es irgendwie, die U74 und die U75 miteinander zu verwechseln, was mir auch erst nach ein paar Stationen auffiel, sodass ich zurück fahren musste und damit erst um 15:37 vor dem Rheinbahnfundbüro stand. Sieben Minuten, nachdem dieses geschlossen hatte.

Immerhin, der Laptop war nicht weg und am nächsten Morgen stand ich pünktlich vor der Tür des Fundbüros, um ihn in Empfang zu nehmen und kann jetzt diesen Blogeintrag darauf tippen. Danke Rheinbahn!

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