interaktiv

100 erste Tage an der Uni

Hausarbeit: geschafft!

Autor:
Janna

Rubrik:
studium

10.10.2013

Der Oktober hat begonnen und damit ist das zweite Semester zu Ende. Und ich muss sagen, es war gerade in den letzten Tagen ziemlich hektisch. Die Tutoriumsunterlagen mussten abgegeben werden und dann musste ich ja auch noch eine Hausarbeit schreiben. Am letzten September-Wochenende habe ich mir nicht mehr als sieben Stunden Schlaf pro Nacht gegönnt und dann von morgens bis abends mit Primär- und Sekundärliteratur vor dem Laptop gesessen.

Wobei gerade die Literatur ein Problem darstellte: Fast alle Bücher, die ich brauchte, standen entweder in der Verbundbibliothek oder im Semesterapparat. Aus Semesterapparaten kann man aber nichts ausleihen, aus der Verbundbibliothek nur übers Wochenende. Und als die Semesterapparate aufgelöst wurden und die Bücher daraus zurück in die Regale gestellt wurden, war auch noch ein Buch verschollen …

Nachdem die letzte Nachtschicht vor der Abgabe um halb fünf morgens eine fertige Hausarbeit ergeben hatte, durfte mein Vater am Montagmorgen noch einmal kritisch lesen. Und das war echt deprimierend. Während mein Freund und eine Freundin als Gegenleser zwar ein paar Stellen anmerkten, aber insgesamt eher positiv angetan waren, hieß es jetzt bei jedem zweiten Satz: „Das ist blümerant.“ Den Schluss sollte ich sogar komplett neu schreiben. Und das nach nur drei Stunden Schlaf!

Der Druck und die Erstellung des Deckblatts waren dann nur noch Formalitäten, aber weil die Bücher aus der Verbundbibliothek pünktlich um halb zwölf wieder an der Uni sein mussten, wurde es etwas hektisch und ich merkte erst viel zu spät auf dem Weg, dass der Schnellhefter mit der Hausarbeit noch zu Hause lag. Also Bücher zurückbringen, wieder nach Hause fahren, Hausarbeit holen, wieder zur Uni fahren.

Und dann musste ich auch noch herausfinden, wo man eine Hausarbeit abgibt. Im Büro des Dozenten? Gute Idee, nur leider ist das Büro abgeschlossen und niemand da. Dann vielleicht im Mediävistik-Sekretariat? Kein schlechter Gedanke. Nachdem ich zweimal durch den Mediävistik-und-Sprachwissenschafts-Korridor geschlendert war, hatte ich die rettende Idee: In den Bibliotheken stehen Computer. Dort fand ich heraus, wo sich das Sekretariat befindet und endlich konnte ich die Arbeit abgeben. Jetzt kann das neue Semester beginnen!

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