interaktiv

100 erste Tage an der Uni

Stresszember und Arbeitsnachten

Autor:
Janna

Rubrik:
studium

20.12.2013

Der Kalender sagt es ist Dezember, die meisten Türchen des Adventskalenders sind auch schon geöffnet und nachdem ich letzte Woche schon einmal alleine auf der Suche nach Weihnachtsgeschenken war, bin ich in den nächsten Tagen gleich zweimal mit Freundinnen zum gemeinsamen Geschenkeshoppen verabredet.

Die Adventszeit ist für mich eigentlich immer die schönste Zeit des Jahres. Ich liebe es, mir Gedanken zu machen, was man wem schenken könnte, Päckchen liebevoll einzupacken, Weihnachtskarten zu schreiben oder einfach nur durch die Straßen zu schlendern und die vielen Lichter an den Fenstern zu sehen. Ich könnte den ganzen Tag nichts anderes tun, als Gedanken an Weihnachten zu verschwenden, nur leider gibt es da etwas, das sich Uni nennt …

Germanistik und Soziologie sind beides eigentlich Studienfächer, die zumindest im Vergleich eher wenig Aufwand bereiten. Nur kommt jetzt im Dezember alles zusammen: In den letzten Wochen musste ich zwei Referate halten, zwei Tests bearbeiten, einen Essay schreiben, eine Fragestellung für das Projekt in „Online-Befragungen“ entwickeln, die noch immer nicht fertig ist.

Dazu kommen die typischen vorweihnachtlichen Aufgaben wie Zimmer aufräumen, viele kleine Sachen für meine Weihnachtspäckchen kaufen, Briefe schreiben, die genau wie die Päckchen natürlich auch pünktlich abgeschickt werden müsse. Ich muss mit meinem Freund absprechen, wann wir uns an den Weihnachtsfeiertagen bei wem treffen, Plätzchen habe ich auch noch nicht gebacken und die Einladungen zum Weihnachtsteetrinken häufen sich ebenfalls.

Es ist vielleicht meine eigene Schuld, dass ich den Friseurtermin und das Treffen zum Kochen mit Freunden auch genau in diese Wochen gelegt habe, aber der Geburtstag einer Freundin, der Weihnachtsmarktbesuch mit dem Tutorium und das Klassentreffen waren nun wirklich nicht zu verschieben.

Sollte Weihnachten nicht eigentlich ruhig und besinnlich sein? Eigentlich schon. Aber eigentlich haben wir auch noch nicht Weihnachten und sobald ich am 24. Dezember ruhig und besinnlich mit der Familie Geschenke auspacken kann, werde ich den Stress der letzten Wochen bestimmt vergessen haben.

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