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100 erste Tage an der Uni

Das Tutorium - eine Bilanz

Das Semester ist zwar noch nicht ganz zu Ende, dafür aber die Vorlesungs-Zeit und damit auch mein Tutorium. Irgendwie ist es schon sehr schade, dass das Ganze jetzt vorbei ist. Jeden Montagmorgen vor knapp 30 mehr oder minder motivierten Erstis zu stehen und die Stunde mit einem „Guten Morgen, schön, dass ihr alle da seid.“ zu eröffnen, hatte schon etwas von einem Ritual. Und gerade zum Ende hin war es toll zu sehen, wie motiviert sich ein paar Erstis gezeigt haben. Toll war auch die Zusammenarbeit mit Robin, mit dem ich als Tutoren-Team ziemlich gut harmoniert habe. Und überhaupt das Gefühl, vorne zu stehen und zu wissen, hey, mit dem, was ich gerade erzähle, kann ich anderen Leuten helfen. Auf der anderen Seite ist es auch schön, montags lange schlafen zu können. Und ein, zwei Dauerquatscher, Handyspieler und Desinteressiert-Gucker werde ich mit Sicherheit nicht vermissen.

Insgesamt hat sich das Tutorium für mich auf jeden Fall gelohnt. Ich habe unglaublich viel gelernt, sowohl inhaltlich („Es gibt noch eine andere Suchmaschine für die Bib? Und Hausarbeiten mit einem Zitat einzuleiten, ist echt ‘ne coole Idee!“) als auch für mich als Person. Auch wenn ich noch nie ein Problem damit hatte, vor Leuten zu reden, ist ein Tutorium nochmal etwas ganz anderes als ein oft geprobtes Theaterstück oder ein Referat, bei dem im Notfall Lehrer oder Dozent einspringen können. Und es ist ein tolles Gefühl, auf das Semester zurückzublicken und zu sagen: „Hey, ich hab wirklich etwas geleistet!“

Sicherlich ein weiterer Grund, weswegen ich die Erfahrung sehr positiv im Gedächtnis behalten werde, ist die Auswertung der Evaluationsbögen, die ich in der letzten Tutoriums-Sitzung habe ausfüllen lassen: Das Feedback war fast durchweg gut! Im Feld „Was war am Tutorium besonders gut?“ hatte eine einfach nur „Die Tutoren“ geschrieben, eine andere hatte dort unsere gute Zusammenarbeit betont.

Mein persönliches Fazit? War toll! Und wenn ich noch einmal darf, gebe ich nächstes Jahr gerne wieder ein Tutorium.

Autor: Janna  |  Rubrik: studium  |  Feb 21, 2014
Autor: Janna
Rubrik: studium
Feb 21, 2014

100 erste Tage an der Uni

T E A M (Teil 1)

Gruppenarbeiten sind schon eine tolle Erfindung. Man teilt sich die Arbeit, ergänzt sich gegenseitig und hat immer einen Ansprechpartner, der vom Thema Ahnung hat. Das ist zumindest die Theorie. In der Praxis hatte das eigentlich bisher auch immer sehr gut geklappt. In der Schule bestand mein übliches Gruppenarbeitsteam bis zur zehnten Klasse in der Regel immer aus demselben gut zusammen passenden Dreiergespann und mehrfach kam statt einem Referat gleich ein Film dabei heraus, man hatte ja Zeit, Motivation und das Thema war so interessant! Auch in der Oberstufe und jetzt in der Uni waren meine Referats- oder Arbeitspartner eigentlich immer Leute, mit denen man gut zusammen arbeiten konnte.

Nun, die Zeiten haben sich geändert. Die Aufgabe: ein Umfrageprojekt. Die Teilnehmer: fünf Soziologie-Studentinnen. Die Aufgaben-Verteilung: nicht gleichmäßig.

Die anderen in meinem Team verstehen unter dem Begriff eher „Toll, ein anderer macht’s“, sodass bisher der Großteil der Arbeit an mir hängen blieb. Das Thema, die Thesen, die abzufragenden Bereiche wurden noch in der Gruppe besprochen. Bei der Erstellung der Fragen hat sich auch noch jede beteiligt. Doch schon bei der ersten Besprechung mit dem Dozenten hatte ich das Gefühl, mit meinem Team nicht unbedingt einen Glückstreffer gelandet zu haben. Leider mussten wir den Sprechstunden-Termin etwas überziehen, um noch alle seine Anmerkungen zu unserem Fragenkatalog loszuwerden. Während ich eifrig mitschrieb, packte eine Mitstudentin nach der anderen ihre Sachen ein und verdrückte sich. Gut, eine von uns musste die halbe Stunde Überziehungszeit opfern und warum sollten fünf weitere Leute Busse und Bahnen verpassen? Damit waren die Probleme in unserem Team aber nicht gelöst …

Autor: Janna  |  Rubrik: studium  |  Feb 7, 2014
Autor: Janna
Rubrik: studium
Feb 7, 2014

100 erste Tage an der Uni

Sex, Drugs und Rock'n'Roll (Teil 2)

Während ich mit den demographischen Daten kämpfte, erstellten die anderen aus meinem Team Fragen zu unseren Überthemen Alkohol, Zigaretten, Drogen, Sex und Beziehungen. Und ganz ehrlich: Fragen zu erstellen, ist schon ziemlich schwierig! Selbst bei den demographischen Daten, die doch eigentlich relativ einfache Antworten voraussetzen, war ich mehrfach unsicher. Ein offenes Feld bei der hauptberuflichen Tätigkeit wäre möglicherweise nicht anonym genug. Aber wie heißen die einzelnen Berufsgruppen? Schüler, Student und Azubi waren noch recht einfache Antwortmöglichkeiten, aber der Rest… Und in welchen Bevölkerungs-Intervallen ist die Angabe der Stadtgrößen sinnvoll? Fragen über Fragen, die anschließend noch mit dem Dozenten abgesprochen werden mussten.

Letztendlich konnten wir den Fragebogen in vier Hauptteile unterteilen. Der erste Teil lag in meinem Zuständigkeitsbereich. Hier ging es um Alter, Geschlecht und Bildungsstand. Im nächsten Teil ging es ums Rauchen. Wir wollten dabei auch die Hintergründe beleuchten und ein Vertrauensverhältnis zu den Befragten aufbauen – und natürlich auch alle Möglichkeiten der Software ausschöpfen. Der dritte Teil befasste sich mit Alkohol, im vierten Teil ging es um das heikelste Thema: die ersten sexuellen Erlebnisse. Ein kleines Gewinnspiel, bei dem man einen zehn-Euro-Gutschein gewinnen konnte, rundete unseren ersten eigenen Fragebogen ab.

Autor: Janna  |  Rubrik: studium  |  Jan 29, 2014
Autor: Janna
Rubrik: studium
Jan 29, 2014