interaktiv

100 erste Tage an der Uni

T E A M (Teil 1)

Autor:
Janna

Rubrik:
studium

07.02.2014

Gruppenarbeiten sind schon eine tolle Erfindung. Man teilt sich die Arbeit, ergänzt sich gegenseitig und hat immer einen Ansprechpartner, der vom Thema Ahnung hat. Das ist zumindest die Theorie. In der Praxis hatte das eigentlich bisher auch immer sehr gut geklappt. In der Schule bestand mein übliches Gruppenarbeitsteam bis zur zehnten Klasse in der Regel immer aus demselben gut zusammen passenden Dreiergespann und mehrfach kam statt einem Referat gleich ein Film dabei heraus, man hatte ja Zeit, Motivation und das Thema war so interessant! Auch in der Oberstufe und jetzt in der Uni waren meine Referats- oder Arbeitspartner eigentlich immer Leute, mit denen man gut zusammen arbeiten konnte.

Nun, die Zeiten haben sich geändert. Die Aufgabe: ein Umfrageprojekt. Die Teilnehmer: fünf Soziologie-Studentinnen. Die Aufgaben-Verteilung: nicht gleichmäßig.

Die anderen in meinem Team verstehen unter dem Begriff eher „Toll, ein anderer macht’s“, sodass bisher der Großteil der Arbeit an mir hängen blieb. Das Thema, die Thesen, die abzufragenden Bereiche wurden noch in der Gruppe besprochen. Bei der Erstellung der Fragen hat sich auch noch jede beteiligt. Doch schon bei der ersten Besprechung mit dem Dozenten hatte ich das Gefühl, mit meinem Team nicht unbedingt einen Glückstreffer gelandet zu haben. Leider mussten wir den Sprechstunden-Termin etwas überziehen, um noch alle seine Anmerkungen zu unserem Fragenkatalog loszuwerden. Während ich eifrig mitschrieb, packte eine Mitstudentin nach der anderen ihre Sachen ein und verdrückte sich. Gut, eine von uns musste die halbe Stunde Überziehungszeit opfern und warum sollten fünf weitere Leute Busse und Bahnen verpassen? Damit waren die Probleme in unserem Team aber nicht gelöst …

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