interaktiv

100 erste Tage an der Uni

TEAM (Teil 2)

Autor:
Janna

Rubrik:
studium

27.02.2014

Es ging schließlich darum, die Umfrage mithilfe einer Software zu erstellen. Die Fragen meines Teils hatte ich mir schnell überlegt und zum Teil auch schon digital erstellt. Den Fragenkatalog stellte ich meinen Teamkolleginnen in der eigens dafür eingerichteten Facebook-Gruppe mit der Bitte zur Verfügung, möglichst schon weiter zu arbeiten, weil ich nicht wusste, ob ich mit all meinen Fragen rechtzeitig zur nächsten Sitzung fertig werden würde. Zwei Tage später hatte sich der Fragebogen noch um keine weitere Frage erweitert. Etwas sauer machte ich mich daran, die Fragen meiner Mitstreiter einzustellen und bat am Tag vor der Sitzung erneut um Hilfe. Wie bisher – keine Reaktion.

Weiterhin etwas verstimmt besprach ich am nächsten Tag quasi alleine mit dem Dozenten den in einer Nachtschicht fertig gestellten Fragebogen, während meine Teammitglieder sich hauptsächlich damit beschäftigten, im Internet zu surfen. Das Projekt lag mir jedoch am Herzen, deswegen arbeitete ich seine Änderungsvorschläge allein ein, um den Bogen anschließend ins Feld zu geben. Wir hatten ausgemacht, dass jeder von uns den Fragebogen bei Facebook posten würde, aber irgendwie war ich die einzige, die den Link in ihren Status nahm und offenbar auch die einzige, die die Statistik verfolgte und sich darum kümmerte, jeden im Umfeld dazu zu zwingen, den Fragebogen zu bearbeiten. Nach mehrfacher Erinnerung nahm EINE der anderen den Link am vorletzen Feldtag noch in ihren Status, mehr kam nicht.

Auch die Auswertung funktionierte im Wesentlichen nach dem Schema: Dozent erklärt vorne, was wie geklickt werden muss. Janna und eine Kollegin aus ihrem Team versuchen, genau das nachzuklicken. Die anderen drei reden. Wie genau wir die Auswertung bis zur letzten Sitzung hinbekommen wollen, weiß ich nicht, ich weiß nur, dass ich sie nicht komplett erstellen werde.

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