interaktiv

100 erste Tage an der Uni

(Sub)Optimales Zeitmanagement (Teil 2)

Autor:
Janna

Rubrik:
studium

17.03.2014

Nachdem ich drei Tage prokrastinierend vor dem Laptop gesessen hatte, nicht mehr hinbekommen als ein Word-Dokument anzulegen und eine Überschrift für meinen Essay zu finden, habe ich halbherzige Versuche unternommen, Personen aus meinem Umfeld dazu zu überreden, diese Aufgabe für mich zu übernehmen, was erwartungsgemäß nicht gefruchtet hatte. Mir wurde klar: Das geht so nicht! Auch wenn ich den Essay brauchte, um das Seminar erfolgreich zu beenden, würde ich die Prüfung ohne Lernen sowieso nicht bestehen. Also: Essay beiseite, Homeschooling-Bücher aufgeschlagen und gelernt. Die Zeit war zwar knapp, aber das Thema interessant und obwohl ich furchtbar nervös war, die erste Frage des Dozenten erst einmal nicht verstand und dann auch noch zwischendurch improvisieren musste, weil ich einen Aspekt wohl nicht gut genug durchdacht hatte, ging ich am Ende sehr zufrieden mit einer 1,3 nach Hause. An dem Tag war ich viel zu glücklich und erleichtert, um noch einen Gedanken an den Essay zu verschwenden. Filme gucken, mit Freunden treffen und einfach mal nichts tun standen nun auf dem Programm.

Genug Anreiz, den Essay zu schreiben, hätte ja eigentlich da sein sollen, die gute Note verfallen zu lassen, wäre schließlich ärgerlich gewesen. Also saß ich am nächsten Tag hochmotiviert vor meinem Laptop und surfte auf den Seiten von Stiftungen. Zwei davon sollte ich mir aussuchen und nach bestimmten Aspekten vergleichen, aber die Informationsbeschaffung war komplizierter als erwartet. Die erste Stiftung – Robert Bosch – hatte ich mir noch relativ schnell ausgesucht, weil die Stiftungswebsite viele Informationen bot und gerade die Hintergrundgeschichte des Stifters ein paar Zeilen zusätzlich brachte. Eine zweite Website zu finden war allerdings schwierig. Die nehm ich nicht, da find ich keine gute Formulierung für, hier sind nur die Zahlen für 2011, bei Robert Bosch sind es aber die Zahlen für 2012, man kann die ja nicht für zwei unterschiedliche Jahre vergleichen, hier steht gar nicht so richtig, was jetzt eigentlich im Fokus der Stiftung liegt… Irgendwann entschied ich mich dann aus Zeitnot für die Mercator-Stiftung.

Ob der Essay besonders gut war, halte ich für fraglich, den Anforderungen entspricht er hoffentlich trotzdem, sodass ich das Seminar abschließen kann.

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