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100 erste Tage an der Uni

Zukunftsaussichten

Autor:
Noelle

Rubrik:
studium

02.07.2014

Nächstes Jahr Ende Februar bin ich bereits fertig mit meinem Bachelorstudium. Wenn ich so darüber nachdenke, finde ich das echt krass. Eben habe ich noch die Schulbank gedrückt und mein Abi geschrieben, jetzt soll es auch mit der Uni schon wieder vorbei sein?

Nun ja, irgendwie bin ich sogar ganz froh, den Bachelor so schnell hinter mich bringen zu können. Zum einen, weil man dann das gute Gefühl hat, etwas geschafft und abgeschlossen zu haben. Und zum anderen, weil ich mich dann erst einmal auf eine neue Aufgabe konzentrieren kann.

Wenn alles so klappt, wie ich es mir vorgenommen habe, dann wäre diese „neue Aufgabe“ ein sechsmonatiges Praktikum beim Carlsen Verlag in Hamburg. Vor ein paar Jahren hatte ich schon einmal das Glück, mir den Verlag aus der Nähe angucken zu dürfen. Und das konnte mein ohnehin schon vorhandenes Interesse für das Verlagswesen noch weiter bestärken. Von der Pressearbeit über die Gestaltung eines Buches bis hin zur Lektoratsarbeit finde ich so gut wie jeden Bereich eines Verlagshauses interessant. Außerdem hätte ich so die Chance, einen Einblick in den Berufsalltag der Bücherbranche zu bekommen. Ich hoffe, dass mich dies meinem späteren Berufsziel ein gutes Stück näher bringt.

Danach könnte ich mir vorstellen, vielleicht noch ein zweites Praktikum im dtv Verlag dranzuhängen. Der hat nämlich seinen Sitz in München, sodass ich für die Zeit bei meiner Tante unterkommen könnte. Ansonsten könnte ich mir das vermutlich auch gar nicht leisten, denn genau wie Hamburg ist München sehr, sehr teuer. Ein Vorteil wäre hierbei auch, dass dtv Praktika im Lektorat schon ab einer Dauer von sechs Wochen anbietet. Das bedeutet, dass ich so etwas auch mal in den Semesterferien einschieben könnte. Und wenn ich dann meinen Master beginne, fände ich es super, wenn ich noch ein Auslandssemester machen könnte. Im Internet habe ich nämlich gelesen, dass Germanistik auch an britischen Universitäten angeboten wird, und das würde meine zwei Studienfächer echt toll verbinden.

So gut das nun auch alles klingt, solch eine „Praxiszeit“ würde auch eine große Umstellung bedeuten – auch wenn es nur für sechs Monate wäre. Momentan fühle ich mich ziemlich wohl in meiner WG, außerdem verbringe ich viel Zeit mit meiner Familie und meinen Freunden. Das wäre dann erst einmal nicht mehr so. Außerdem stelle ich mir vor, wie es sein würde, wenn jemand anderes in meinem WG-Zimmer wohnen würde. Wird dieser jemand sich genauso gut mit meinen Mitbewohnerinnen verstehen? Und werden meine drei Mädels mich in dieser Zeit vermissen?

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