interaktiv

100 erste Tage an der Uni

Filmproduktion (Teil 1)

Autor:
Janna

Rubrik:
studium

04.07.2014

KUBUS. Diese Buchstabenfolge steht nicht nur für Würfel, sondern vor allem für ein Modul, das ich im Rahmen des Wahlpflichtbereichs gewählt habe: Karriere und Beruf und Studium. Das Modul besteht aus vier Teilen: Praxisfelderseminar, Workshop, ein Praktikum über zwei Wochen und Praxisforum. Das Praxisfelderseminar, bei dem man im Hörsaal sitzt und Leuten zuhört, die von ihrem Werdegang berichten, den sie mit einem Studium der Geisteswissenschaften hingelegt haben, habe ich bereits im Wintersemester hinter mich gebracht. Das Praktikum werde ich voraussichtlich in den übernächsten Semesterferien erledigen und das Praxisforum, bei dem man abschließend seinen beruflichen Werdegang genauer plant und am Ende hoffentlich weiß, was man später genau machen möchte, werde ich im sechsten Semester belegen.

In diesem Semester habe ich nun den Workshop belegt: Filmproduktion. Drei Tage an zwei aufeinanderfolgenden Wochenenden von zehn bis 18 Uhr in der Uni zu sein, um zwei Credit Points und einen selbstgedrehten Film zu erhalten, klang nach einem guten Deal. Mir war vorher zwar etwas mulmig, weil eine Freundin den Workshop schon einmal besucht und mit ihrem Team nicht besonders viel Spaß hatte, aber die Sorgen waren unbegründet: Zwei Jungs und sechs andere Mädchen saßen mit mir im Seminarraum und alle waren ziemlich motiviert. Die Vorgaben fielen sehr frei aus: „Dreht einen Film!“ Alles andere war uns überlassen.

Nach der Sichtung von ein paar Filmen aus den letzten Semestern zur Einstimmung und Inspiration wurde erst einmal diskutiert. „So ein festes Skript ist nicht so gut, man konnte ja gerade sehen, dass das schnell auswendig gelernt wirkt.“ – „Vielleicht sollten wir nur mit Voiceover arbeiten?“

Eine Weile überlegten wir, den Sturm über Deutschland als aktuelles Thema zu nutzen und den Kontrast zwischen den Menschen darzustellen, die ziemlich schnell vergessen haben, was hier los war, und einer Person, die einen Angehörigen oder Freund verloren hat. Wir haben diese Idee aber schnell wieder verworfen: „Aber das ist doch schon alles weg, es gibt keine umgekippten Bäume und abgerissenen Zweige mehr, die haben doch alles schon abtransportiert!“ –„Hm, dann müssen wir eben den Drehplatz ein bisschen herrichten!“

Und aus diesem Gedanken entsteht letztendlich der Plot für unseren Film: Ein komödiantisches Making-of einer Reportage, in der von vorne bis hinten geschummelt wird.

Diesen Artikel teilen

Diese Webseite verwendet Cookies und das Webanalyse-Tool Matomo. Das hilft uns, dir ein gutes Nutzungserlebnis zu bieten und unsere Website zu verbessern. Wenn du durch die Seiten surfst, erklärst du dich hiermit einverstanden. Hier erfährst du mehr über die Nutzung deiner Daten und Möglichkeiten zum Widerspruch.