Logo Bundesagentur für Arbeit
Logo Bundesagentur für Arbeit
  • Drucken
  • Versenden
  • PDF (Öffnet sich in neuem Fenster)

Kategorien

100 erste Tage an der Uni

Zwei von fünf (Teil 2)

Die Folgen meiner „Aufschieberitits“ trage ich jetzt. Seit Juni hören meine Mitmenschen von mir nur noch „Ja, ich muss dies noch lernen und das noch lernen und hier noch eine Hausarbeit schreiben und da in die Bib und oh nein, das Referat hab ich ja auch noch“. Mein Hang zur Prokrastination („Hey, es sind noch drei Tage bis zur Klausur, ich habe immerhin schon angefangen zu lernen, aber noch nicht einmal die Hälfte durch – es ist definitiv notwendig, genau JETZT einen Blogeintrag zu schreiben, um noch mehr im nicht vorhandenen Zeitplan zurückzufallen!“) hilft nicht gerade dabei, alles deutlich vor Fristende zu bewältigen. Im Nachhinein ärgere ich mich immer, dass ich keinen Zeitplan erstellt nicht doch früher angefangen habe zu lernen. Am meisten jedoch bereue ich, dass ich mir immer einrede „Es ist zu warm zum Lernen“, „Es ist zu kalt zum Lernen“ oder „Hey, die weit weg studierenden Freunde sind in der Stadt, du musst sie unbedingt treffen, bis drei Uhr nachts bleiben und am nächsten Tag dann dafür bis drei Uhr nachmittags schlafen“. Das muss sich ja irgendwann rächen.

Wenn ich dieses Semester und vor allem all seine Prüfungen hinter mir gelassen habe, bin ich erst einmal ziemlich froh, denn danach geht es ruhiger weiter: Im fünften Semester werden es „nur“ zwei Hausarbeiten und eine mündliche Prüfung sein, im sechsten dann nur noch die Bachelorarbeit, wenn ich mit meinem Plan hinkomme. Für die Zukunft plane ich: Was du dieses Semester kannst besorgen, das verschiebe nicht auf nächstes. Mal sehen, ob das klappt!

Autor: Janna  |  Rubrik: studium  |  Aug 1, 2014
Autor: Janna
Rubrik: studium
Aug 1, 2014

100 erste Tage an der Uni

Zwei von fünf

So viele der Modulabschlussprüfungen, die ich in diesem Semester schaffen muss, liegen bereits hinter mir. Meine Hausarbeit habe ich schon im Juni abgegeben. Die Soziologie-Klausur vergangene Woche ist auch endlich geschafft und war gar nicht so schlimm, wie ich befürchtet hatte – auch wenn ich überhaupt nicht einschätzen kann, wie meine Note wird. Es fehlt noch eine Soziolinguistik-Klausur, eine mündliche Prüfung in Jugendforschung und eine Hausarbeit über Robinsonaden, die ich noch anmelden muss.
Insgesamt hatbe ich dieses Semester mehr Prüfungen als in den drei vorigen Semestern zusammen, das ist schon eine Leistung. Ich bin sehr stolz darauf, dass ich es geschafft habe, die Hausarbeit während des Semesters zu schreiben und insgesamt mit meiner Zeitplanung so gut hinzukommen, dass es immer gepasst hat. Zeitmanagement scheine ich offenbar mittlerweile zu können.
Dennoch ist es irgendwie sehr viel Arbeit, was hauptsächlich daran liegt, dass ich einiges aufarbeiten musste. Die eine Klausur hätte ich eigentlich im zweiten Semester schreiben müssen – die dazugehörige Vorlesung hatte sich jedoch immer mit Germanistik-Veranstaltungen überschnitten. Die eine Hausarbeit hatte ich eigentlich schon für das dritte Semester angedacht und dann Woche für Woche verschoben. Und die Hausarbeit, die ich voraussichtlich erst Ende Oktober oder Mitte November abgeben werde, wollte ich eigentlich auch schon während der letzten Semesterferien schreiben ...

Autor: Janna  |  Rubrik: studium  |  Jul 28, 2014
Autor: Janna
Rubrik: studium
Jul 28, 2014

100 erste Tage an der Uni

Zwei-Klassen-Sozialwissenschaft (Teil 2)

Eine Freundin von mir, die Medienwissenschaft studiert, erzählte neulich von einem Dozenten, der in einem Seminar eine Aufgabe mit „Das müssten Sie doch alle aus der Politikwissenschaft kennen“ kommentierte, ohne daran zu denken, dass auch Ergänzungsfächler unter den Seminarteilnehmern sein könnten.
Im Tutorium zur Soziologie-Vorlesung musste ich sogar gleich zweimal feststellen, dass die Tutorin nur von Kernfächlern ausging. Nachdem sie den SoWis am Ende der Stunde Tipps zu den anderen Klausuren neben Soziologie gegeben hatte, fragte eine Ergänzungsfächlerin, wie es denn mit Methoden aussähe. Die Tutorin kam überhaupt nicht auf die Idee, dass damit „Methoden der Sozialwissenschaften“ gemeint sein könnten, sondern plauderte munter über Erhebungsverfahren, bis die fragende Studentin das Missverständnis aufgedeckt hatte.
Und später hieß es dann im Tutorium: „Ich stelle euch die Zusammenfassung in die SoWi-Erstigruppe bei Facebook.“ Auf meine Frage, ob sie die Zusammenfassung auch in die Soziologie-Erstigruppe stellen könnte, kam ein verwirrtes „Also, ich wusste bisher gar nicht, dass die existiert …“– immerhin mailte sie mir die Zusammenfassung, sodass ich diese auch der Gruppe der angehenden Soziologen zur Verfügung stellen konnte. Die Anleitung, wie man sich online für die Klausur anmeldete, wurde ebenfalls nur in die Kernfachgruppe gepostet – obwohl sogar angekündigt war, dass jeder eine Mail dazu bekommen sollte.
Wie ich meinen Bachelor in der Regelstudienzeit schaffen soll, frage ich mich weiterhin. Ich hatte eigentlich geplant, bereits nächstes Semester mit Soziologie fertig zu sein – da man als EFler bei einigen Profs jedoch weiter hinten auf der Warteliste für einzelne Seminare steht und ich dadurch im letzten Jahr schon zwei Seminare nicht bekommen habe, wird das wohl nicht ganz klappen.
Mein Plan ist es, bei Gelegenheit die SoWi-Fachschaft anzusprechen; wenn jemand etwas an den aktuellen Verhältnissen ändern kann, dann ja wohl die. Und so lange halte ich mich einfach an die Dozenten, bei denen ich schon die Erfahrung gemacht habe, dass man auch als Ergänzungsfächlerin weiter kommt.

Autor: Janna  |  Rubrik: studium  |  Jul 23, 2014
Autor: Janna
Rubrik: studium
Jul 23, 2014