interaktiv

100 erste Tage an der Uni

Zwei von fünf (Teil 2)

Autor:
Janna

Rubrik:
studium

01.08.2014

Die Folgen meiner „Aufschieberitits“ trage ich jetzt. Seit Juni hören meine Mitmenschen von mir nur noch „Ja, ich muss dies noch lernen und das noch lernen und hier noch eine Hausarbeit schreiben und da in die Bib und oh nein, das Referat hab ich ja auch noch“. Mein Hang zur Prokrastination („Hey, es sind noch drei Tage bis zur Klausur, ich habe immerhin schon angefangen zu lernen, aber noch nicht einmal die Hälfte durch – es ist definitiv notwendig, genau JETZT einen Blogeintrag zu schreiben, um noch mehr im nicht vorhandenen Zeitplan zurückzufallen!“) hilft nicht gerade dabei, alles deutlich vor Fristende zu bewältigen. Im Nachhinein ärgere ich mich immer, dass ich keinen Zeitplan erstellt nicht doch früher angefangen habe zu lernen. Am meisten jedoch bereue ich, dass ich mir immer einrede „Es ist zu warm zum Lernen“, „Es ist zu kalt zum Lernen“ oder „Hey, die weit weg studierenden Freunde sind in der Stadt, du musst sie unbedingt treffen, bis drei Uhr nachts bleiben und am nächsten Tag dann dafür bis drei Uhr nachmittags schlafen“. Das muss sich ja irgendwann rächen.

Wenn ich dieses Semester und vor allem all seine Prüfungen hinter mir gelassen habe, bin ich erst einmal ziemlich froh, denn danach geht es ruhiger weiter: Im fünften Semester werden es „nur“ zwei Hausarbeiten und eine mündliche Prüfung sein, im sechsten dann nur noch die Bachelorarbeit, wenn ich mit meinem Plan hinkomme. Für die Zukunft plane ich: Was du dieses Semester kannst besorgen, das verschiebe nicht auf nächstes. Mal sehen, ob das klappt!

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