interaktiv

100 erste Tage an der Uni

Freizeitstress

Autor:
Nele

Rubrik:
studium

26.11.2014

Vor dem Studium war mir langweilig, ich hatte keine Ahnung, wie ich meine Tage ausfüllen sollte. Jetzt bin ich seit nicht mal einem Monat Studentin und weiß nicht mehr, wo mir der Kopf steht. Meine Großeltern brauchen ab und an jemanden, der sie irgendwohin fährt, ich möchte Zeit mit meiner Familie verbringen, gehe mehrmals die Woche schwimmen und spazieren, treffe mich mit Freunden, will mich ehrenamtlich irgendwo engagieren, Handwerks- und Kreativkurse belegen. Kurz gesagt: Ich bin schwer beschäftigt. Und da gibt es natürlich auch noch meinen Freund, mit dem ich gerne mehr Zeit vergingen würde, selbst wenn es nur über Skype geht.

Außerdem meldete ich mich für ein Präsenzseminar im November in Hagen an. Ich wartete auf die Anmeldebestätigung: eine Woche, zwei Wochen. Aber es kam einfach keine. Auch telefonisch war keiner zu erreichen. Langsam machte ich mir Sorgen. Schließlich schickte ich eine E-Mail an die allgemeinen Ansprechpartner der Fernuniversität und bekam innerhalb von zwei Tagen eine Antwort und die ersehnte Bestätigung.

Neulich wollte ich nach einem langen Tag, an dem ich Studienbriefe bearbeitet hatte, nur noch schnell meine Unterkunft für den Zeitraum buchen und danach ein wenig meine freie Zeit genießen. Aber daraus wurde leider nichts. Alle Unterkünfte in der Nähe der Fernuniversität waren ausgebucht. Da waren wohl andere schneller gewesen. Nach einer zweistündigen Suche im Internet, die mich den letzten Nerv gekostet hat, wurde ich letztlich aber noch fündig. Also: Solltet ihr jemals an der Fernuniversität in Hagen im ersten Semester eine Präsenzveranstaltung belegen wollen, rate ich euch, euch frühzeitig (und das heißt in diesem Falle so um die drei Monate vorher) darum zu kümmern. Für das nächste Mal weiß ich jetzt jedenfalls Bescheid.

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