Logo Bundesagentur für Arbeit
Logo Bundesagentur für Arbeit
  • Drucken
  • Versenden
  • PDF (Öffnet sich in neuem Fenster)

Kategorien

100 erste Tage an der Uni

Organisationsaufwand lohnt sich!

Obwohl mein letzter Blogeintrag von dem Stress handelte, der mit der zusätzlichen Organisation bei einem Fernstudium einhergeht, liebe ich es! Stellt euch doch einmal vor: Ihr arbeitet, wenn euch danach ist, könnt dann auch so lange arbeiten wie ihr wollte, macht Pausen nicht zum vorgeschriebenen Zeitpunkt sondern dann, wenn ihr sie benötigt. Die vergangenen Tage habe ich beispielsweise sehr viel Zeit ins Studium investiert, habe wirklich nichts anderes gemacht als mich mit dem Stoff zu beschäftigten, schlafen und zwischendurch mal etwas zu essen. Klingt nicht besonders toll, ich weiß. Dafür habe ich am Wochenende Zeit für einen Kunstkurs. Bei einem Fernstudium geht das, da ich meinen Stundenplan selbst konzipiere.

Apropos Stundenplan: Anfangs versuchte ich es mit einem zeitlich genau terminierten Wochenplan, in dem ich alles detailliert durchgeplant hatte: wann ich aufstehen wollte, wann ich wie lange lernen wollte und so weiter. Aber selbst in der ersten Woche hielt ich mich nicht daran, denn im Leben gibt es dieses komische Ding.. Wie hieß es doch gleich? Ach ja, Zufall! Der Zufall spielt immer mit und so ergeben sich im Alltag unsägliche Möglichkeiten, die ich nach Lust und Laune miteinander kombinieren kann. Jemand, der einen strukturierten Tagesablauf braucht, sollte jene Methode allerdings gar nicht erst versuchen, denn sie artet manchmal in Stress aus.

Freiheit verlangt nicht nur Organisation, sondern vor allem Improvisation. Aber ich schätze, ich bin ganz gut darin.

Autor: Nele  |  Rubrik: studium  |  Dec 22, 2014
Autor: Nele
Rubrik: studium
Dec 22, 2014

100 erste Tage an der Uni

Freizeitstress

Vor dem Studium war mir langweilig, ich hatte keine Ahnung, wie ich meine Tage ausfüllen sollte. Jetzt bin ich seit nicht mal einem Monat Studentin und weiß nicht mehr, wo mir der Kopf steht. Meine Großeltern brauchen ab und an jemanden, der sie irgendwohin fährt, ich möchte Zeit mit meiner Familie verbringen, gehe mehrmals die Woche schwimmen und spazieren, treffe mich mit Freunden, will mich ehrenamtlich irgendwo engagieren, Handwerks- und Kreativkurse belegen. Kurz gesagt: Ich bin schwer beschäftigt. Und da gibt es natürlich auch noch meinen Freund, mit dem ich gerne mehr Zeit vergingen würde, selbst wenn es nur über Skype geht.

Außerdem meldete ich mich für ein Präsenzseminar im November in Hagen an. Ich wartete auf die Anmeldebestätigung: eine Woche, zwei Wochen. Aber es kam einfach keine. Auch telefonisch war keiner zu erreichen. Langsam machte ich mir Sorgen. Schließlich schickte ich eine E-Mail an die allgemeinen Ansprechpartner der Fernuniversität und bekam innerhalb von zwei Tagen eine Antwort und die ersehnte Bestätigung.

Neulich wollte ich nach einem langen Tag, an dem ich Studienbriefe bearbeitet hatte, nur noch schnell meine Unterkunft für den Zeitraum buchen und danach ein wenig meine freie Zeit genießen. Aber daraus wurde leider nichts. Alle Unterkünfte in der Nähe der Fernuniversität waren ausgebucht. Da waren wohl andere schneller gewesen. Nach einer zweistündigen Suche im Internet, die mich den letzten Nerv gekostet hat, wurde ich letztlich aber noch fündig. Also: Solltet ihr jemals an der Fernuniversität in Hagen im ersten Semester eine Präsenzveranstaltung belegen wollen, rate ich euch, euch frühzeitig (und das heißt in diesem Falle so um die drei Monate vorher) darum zu kümmern. Für das nächste Mal weiß ich jetzt jedenfalls Bescheid.

Autor: Nele  |  Rubrik: studium  |  Nov 26, 2014
Autor: Nele
Rubrik: studium
Nov 26, 2014

100 erste Tage an der Uni

Wie können Menschen so etwas zulassen?

Eigentlich wollte ich nur kurz etwas fürs Studium im Internet nachschlagen. Und irgendwie landete ich bei einem Video auf Facebook. Jedenfalls sitze ich hier, fassungslos. Ans Weiterstudieren ist nicht zu denken, ich muss mich dringend ablenken. Ablenken von der Frage: „Was ist aus uns geworden?“

In dem Video geht es darum, dass niemand mehr dem anderen hilft. Schlägereien werden lieber mit dem Handy gefilmt, anstatt dazwischen zu gehen. Niemand hilft einer älteren Dame mehr über die Straße. Keiner trifft sich mehr einfach so, um Gutes zu tun. Der Film ist deprimierend. Fast jedenfalls. Denn auf massenhaft unmenschliches Verhalten folgen dann doch noch die wenigen, die andere Wege gehen. Ein Mann, der einer älteren Dame doch über die Straße hilft. Jemand, der sich um einen verletzten Vogel kümmert. Menschen, die herzlich lachen. Das gibt Hoffnung.

Ich kann mich glücklich schätzen, dass es in meinem Freundeskreis eine ganze Reihe herzensgute Menschen gibt, denen selbst Fremde am Herzen liegen. Die immer fragen, ob sie helfen können und di sich am meisten über ein Lächeln freuen. Bei meinen Freunden gehen Menschen immer vor. Unser Motto ist: Mensch vor Geld, nicht Geld vor Mensch. Denn eines ist uns klar geworden: Wenn es hart auf hart kommt, kann man Geld weder essen, noch leistet es einem Gesellschaft.

Autor: Nele  |  Rubrik: studium  |  Nov 20, 2014
Autor: Nele
Rubrik: studium
Nov 20, 2014