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100 erste Tage an der Uni

Büchereien und lernfreie Tage

Für eine Hausarbeit braucht man bekanntlich Bücher. Theoretisch gehen auch Internet-Quellen, allerdings sind die nicht so gerne gesehen. Jedenfalls verschwendete ich keine weiteren Gedanken an einen Bücherei-Ausweis unserer klitzekleinen Stadtbücherei. Ich brauchte Zugang zu einer großen Universitäts-Bibliothek, noch besser wären zwei. Bei einer gestaltete es sich wirklich unkompliziert, ich bekam den Ausweis sofort, aber ich muss ihn jedes Jahr neu beantragen. Bei der anderen Bibliothek war es jedoch etwas langwieriger. Drei Mal musste ich persönlich vorbeischauen (und besagte Bibliothek ist auch nicht gerade um die Ecke, wenn ihr versteht, was ich meine). Das Ganze natürlich auch noch in der Vorweihnachtszeit, in der man eigentlich schon genug mit der Besorgung von Geschenken zu tun hat. Und außerdem scheint die ganze Welt in diesen Wochen des Jahres den Verstand verloren zu haben. Aber irgendwann bekam ich den Ausweis und konnte endlich Bücher leihen.

Aber zuerst kamen die Feiertage! Um ehrlich zu sein, ich habe über die Feiertage absolut gar nichts für mein Studium getan. An keinem Exposé geschrieben, keine Literatur gelesen, nichts wiederholt. GAR NICHTS. Und es war wundervoll. Einfach ein paar Tage lang das tun, was man möchte: einen ganzen Tag im Bett bleiben, gute Bücher lesen, die nichts mit dem Studium zu tun haben, die Lieblingsfilme anschauen und eine schöne Zeit mit der Familie verbringen. Es sollte öfter Weihnachten sein!

Autor: Nele  |  Rubrik: studium  |  Jan 8, 2015
Autor: Nele
Rubrik: studium
Jan 8, 2015

100 erste Tage an der Uni

Organisationsaufwand lohnt sich!

Obwohl mein letzter Blogeintrag von dem Stress handelte, der mit der zusätzlichen Organisation bei einem Fernstudium einhergeht, liebe ich es! Stellt euch doch einmal vor: Ihr arbeitet, wenn euch danach ist, könnt dann auch so lange arbeiten wie ihr wollte, macht Pausen nicht zum vorgeschriebenen Zeitpunkt sondern dann, wenn ihr sie benötigt. Die vergangenen Tage habe ich beispielsweise sehr viel Zeit ins Studium investiert, habe wirklich nichts anderes gemacht als mich mit dem Stoff zu beschäftigten, schlafen und zwischendurch mal etwas zu essen. Klingt nicht besonders toll, ich weiß. Dafür habe ich am Wochenende Zeit für einen Kunstkurs. Bei einem Fernstudium geht das, da ich meinen Stundenplan selbst konzipiere.

Apropos Stundenplan: Anfangs versuchte ich es mit einem zeitlich genau terminierten Wochenplan, in dem ich alles detailliert durchgeplant hatte: wann ich aufstehen wollte, wann ich wie lange lernen wollte und so weiter. Aber selbst in der ersten Woche hielt ich mich nicht daran, denn im Leben gibt es dieses komische Ding.. Wie hieß es doch gleich? Ach ja, Zufall! Der Zufall spielt immer mit und so ergeben sich im Alltag unsägliche Möglichkeiten, die ich nach Lust und Laune miteinander kombinieren kann. Jemand, der einen strukturierten Tagesablauf braucht, sollte jene Methode allerdings gar nicht erst versuchen, denn sie artet manchmal in Stress aus.

Freiheit verlangt nicht nur Organisation, sondern vor allem Improvisation. Aber ich schätze, ich bin ganz gut darin.

Autor: Nele  |  Rubrik: studium  |  Dec 22, 2014
Autor: Nele
Rubrik: studium
Dec 22, 2014

100 erste Tage an der Uni

Freizeitstress

Vor dem Studium war mir langweilig, ich hatte keine Ahnung, wie ich meine Tage ausfüllen sollte. Jetzt bin ich seit nicht mal einem Monat Studentin und weiß nicht mehr, wo mir der Kopf steht. Meine Großeltern brauchen ab und an jemanden, der sie irgendwohin fährt, ich möchte Zeit mit meiner Familie verbringen, gehe mehrmals die Woche schwimmen und spazieren, treffe mich mit Freunden, will mich ehrenamtlich irgendwo engagieren, Handwerks- und Kreativkurse belegen. Kurz gesagt: Ich bin schwer beschäftigt. Und da gibt es natürlich auch noch meinen Freund, mit dem ich gerne mehr Zeit vergingen würde, selbst wenn es nur über Skype geht.

Außerdem meldete ich mich für ein Präsenzseminar im November in Hagen an. Ich wartete auf die Anmeldebestätigung: eine Woche, zwei Wochen. Aber es kam einfach keine. Auch telefonisch war keiner zu erreichen. Langsam machte ich mir Sorgen. Schließlich schickte ich eine E-Mail an die allgemeinen Ansprechpartner der Fernuniversität und bekam innerhalb von zwei Tagen eine Antwort und die ersehnte Bestätigung.

Neulich wollte ich nach einem langen Tag, an dem ich Studienbriefe bearbeitet hatte, nur noch schnell meine Unterkunft für den Zeitraum buchen und danach ein wenig meine freie Zeit genießen. Aber daraus wurde leider nichts. Alle Unterkünfte in der Nähe der Fernuniversität waren ausgebucht. Da waren wohl andere schneller gewesen. Nach einer zweistündigen Suche im Internet, die mich den letzten Nerv gekostet hat, wurde ich letztlich aber noch fündig. Also: Solltet ihr jemals an der Fernuniversität in Hagen im ersten Semester eine Präsenzveranstaltung belegen wollen, rate ich euch, euch frühzeitig (und das heißt in diesem Falle so um die drei Monate vorher) darum zu kümmern. Für das nächste Mal weiß ich jetzt jedenfalls Bescheid.

Autor: Nele  |  Rubrik: studium  |  Nov 26, 2014
Autor: Nele
Rubrik: studium
Nov 26, 2014