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100 erste Tage an der Uni

Pflichtpraktikum

Autor:
Nele

Rubrik:
studium

23.01.2015

In diesem Beitrag geht es um mein studentisches Pflichtpraktikum, das ich nächstes Semester absolvieren möchte. Dabei stellen sich mir drei Hürden in den Weg, die es zu überwinden gilt: Ich möchte einen Praktikumsplatz zu finden, der

1. für vier Wochen vergeben wird,

2. zum dazugehörigen Praxismodul passt,

3. nicht todsterbenslangweilig ist.

1. Die meisten Praktika werden für einen längeren Zeitraum ausgelegt, meistens ein paar Monate. Das wäre an sich gar nicht schlimm, wenn ich mir bei der Organisation meines Studiums über den Weg trauen würde (ich muss quasi nebenbei noch für eine Klausur lernen).

2. Im Fernstudium gibt es einige Module, bei denen die Möglichkeit besteht, eine „praxisbezogene Hausarbeit“ zu schreiben. Einfach ausgedrückt: man kann/darf/soll, wenn man das Modul belegt hat, sein Pflichtpraktikum machen. Allerdings muss das Praktikum thematisch passen. In einem Modul zu mittelalterlichen Familienkonstellationen wird es schwer, ein Praktikum in der Öffentlichkeitsarbeit unterzubringen. Bei einem Modul zur politischen Geschichte des 20. Jahrhunderts hingegen wäre die Arbeit in einem Museum, das sich ausschließlich mit der Antike befasst, fehl am Platz.

3. Die meisten Praktika haben einen nicht unerheblichen Anteil an Büroarbeit. Leider. Weswegen ich mich mal nach „alternativen Praktikumsplätzen“ umgesehen habe. Allerdings weiß ich noch nicht, wie ich die meinen Professoren verkaufen soll, wenn mich die Betriebe tatsächlich nehmen. Mich interessieren zum Beispiel Praktika in einer Schokoladenfabrik, in einer Wildkräutergärtnerei, bei einem Magazin, das sich ausschließlich Filmen widmet, im Kino und, und, und. Natürlich habe ich mich aber auch bei den „normalen“ kulturwissenschaftlichen Einrichtungen beworben. Mal sehen, was es am Ende wird.

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