interaktiv

100 erste Tage an der Uni

Das erste Seminar

Autor:
Nele

Rubrik:
studium

29.01.2015

Voller Vorfreude fuhr ich vor einiger Zeit zur ersten Präsenzveranstaltung in meinem Studium. Es gibt jedes Semester eine Reihe an Veranstaltungen, wovon man eine oder mehrere auswählen kann, falls sie thematisch interessant erscheinen. Im gesamten Studium muss ich mindestens drei dieser Seminare besuchen, empfohlen werden allerdings mehr. Für das erste Semester hatte ich mir „Einführung in die Geschichtswissenschaft“ ausgesucht, da ich optimal auf die Klausur im März vorbereitet sein wollte und dachte, diese Veranstaltung wäre dazu da, das Wissen, welches mir durch die Studienbriefe vermittelt worden war, anzuwenden und zu vertiefen.

Die Veranstaltung fand in Hagen statt, direkt in den Räumen der Fernuniversität. Eine ine gute Möglichkeit, sich den Campus einmal genau anzusehen. Davor hatte ich jedoch schon eine Sache gelernt: Mit meinem Studentenausweis darf ich die öffentlichen Verkehrsmittel kostenlos nutzen. Ein älterer Kommilitone machte mich darauf aufmerksam. Schon da machte sich die „Vielfalt“ der Studierenden bemerkbar: Der Mann war um die 60 Jahre alt. Bei dem Seminar kam es jedoch leider nicht wirklich zu einer Wiederholung des klausurrelevanten Stoffes. Hauptsächlich wurden die Fachbereiche vorgestellt. Ein Großteil des Seminars war für meinen Geschmack viel zu trocken, ich hätte mir ein bisschen mehr Praxis gewünscht. Vielleicht waren meine Erwartungen aber auch einfach zu hoch.

Wirklich erfreulich war hingegen der Austausch mit meinen Kommilitonen, die aus ganz Deutschland (und dem Ausland) angereist kamen. Normalerweise läuft der Kontakt nur über das Internet, was ziemlich unpersönlich ist. Jetzt kann ich den Namen wenigstens Gesichter zuordnen. Und manche werde ich sicherlich irgendwann mal wieder sehen.

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