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100 erste Tage an der Uni

Wie man erfolgreich eine Prüfung über den Haufen wirft

Autor:
Nele

Rubrik:
studium

04.02.2015

Ich weiß nicht, wie das bei Studiengängen an „normalen“ Hochschulen läuft, nehme aber mal an, man bekommt die Prüfungsform (Hausarbeit, mündliche Prüfung oder Klausur) vorgeschrieben. An der Fernuniversität kann man die jeweilige Prüfungsform größtenteils selbst festlegen, solange man sich an allgemeine Vorgaben hält. Für dieses Semester hatte ich zwei Klausuren geplant und auch beim Prüfungsamt angemeldet.

Mit der Bearbeitung des ersten Moduls war ich Anfang Dezember fertig, sodass ich den Stoff bis zur Klausur im März nur noch wiederholen muss. Dann begann ich die Studienbriefe des zweiten Moduls „Geschichte der Schriftkultur“ zu lesen. Dabei stellte sich heraus, dass mich die meisten Themen überhaupt nicht interessieren und dass es ganz schön viel zu lernen ist. Ich fühlte mich komplett überfordert. Und da ich in diesem zweiten Modul keine Klausur schreiben muss, unterhielt ich mich im dazugehörigen Fernuni-Forum mit einer Professorin über andere Prüfungsmöglichkeiten. Sie legte mir eine mündliche Prüfung ans Herz. Allerdings machen mich mündliche Prüfungen immer furchtbar nervös, da ich in solchen Situationen sehr schüchtern bin, weswegen ich mich kurzerhand entschloss, eine Hausarbeit anzufertigen.

In einer Nacht- und Nebelaktion suchte ich also nach einem passenden Hausarbeitsthema und landete schließlich im Frühmittelalter bei Karl dem Großen. Dann meldete ich mich von der Klausur ab und die Hausarbeit an, was Gott sei Dank völlig problemlos klappte, weil die Ummeldefrist noch nicht abgelaufen war. Seitdem habe ich eine Fragestellung ausgearbeitet und feile momentan an meinem Exposé, das ich abgeben muss, bevor ich die Hausarbeit von mindestens fünfzehn Seiten schreiben darf.

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