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100 erste Tage an der Uni

Schonzeit? Von wegen!

Der Rest der ersten Woche verlief kaum anders. Ich hetzte von einer Vorlesung in die andere, verlief mich dabei meist im großen Universitätsdschungel, doch selbst ich hatte irgendwann einigermaßen begriffen, wie der Hase läuft.

Wer von den Professoren in den vielen verschieden Fächern wie Strafrecht, Staatsrecht oder auch Privatrecht eine Schonzeit für Erstsemestler erwartet hatte, wurde eines Besseren belehrt. Die Profs fingen sofort damit an, ihren Stoff durchzupauken und ich hörte sie anderthalb Stunden ohne Pause vor sich hinreden. Doch obwohl ich ahnte, dass es wohl besser wäre zuzuhören, steckte das Schülerdenken einfach noch viele zu sehr in mir drin und ich sagte mir, dass alles, was einem in den ersten Wochen gesagt wird, eh nicht so wichtig sein kann. Und dass das erste Semester zum Feiern da ist.
Autor: Elena  |  Rubrik: studium  |  Dec 19, 2007
Autor: Elena
Rubrik: studium
Dec 19, 2007

Studium

Die erste richtige Vorlesung

Endlich war der große Tag gekommen. Mit Block und Bleistift machte ich mich auf zu meiner ersten Vorlesung. Schon eine halbe Stunde vor Beginn herrschte ein heilloses Durcheinander und es war kaum noch ein Platz in dem riesigen Hörsaal zu finden.

Doch als dann unser Zivilrechtsprofessor nach vorne trat, war alles mucksmäuschenstill und wartete gespannt auf das erste Wort von ihm. Dieser war überaus angetan von der Ruhe im Hörsaal, jedoch prophezeite er schon damals, dass diese Stille nicht mehr lange andauern würde, womit er Recht behalten sollte.

Während der Professor mit einem langen Monolog die Vorlesung begann, sah ich mich ein wenig um. Nun waren es nicht mehr 20 Mitschüler, die um mich herum saßen, hier waren es 450 Studenten.

Nach anderthalb Stunden, in denen kaum einer der Kommilitonen es wagte, den Mund aufzumachen, beendete der Professor die Vorlesung und wir alle begannen zu klatschen. Ein wenig spöttisch wurden wir von ihm darauf aufmerksam gemacht, dass in einer Universität nicht geklatscht, sondern auf den Tisch geklopft wird. Und wieder hatte ich etwas Wichtiges für das Studentenleben dazugelernt.

Autor: Elena  |  Rubrik: studium  |  Dec 5, 2007
Autor: Elena
Rubrik: studium
Dec 5, 2007

Studium

Wie, was, wo und vor allem: WANN?

So schön und aufregend die ersten Tage auch waren, es gab einiges für das beginnende Studium zu erledigen. Da waren die Einstufungstests für Sprachen, Anmeldefristen dafür und die Information, dass man sich seinen Stundenplan zum Teil selbst erstellen musste. Und es gab natürlich Niemanden, der sich wirklich damit auskannte, dafür aber umso mehr, die vorgaben, es zu tun. Zum Glück waren die Verantwortlichen von der Fachschaft Jura, meist Studierende in einem höheren Semester, für einen da und beantworteten die vielen Fragen, mit denen sie gelöchert wurden. Und irgendwann sprachen sich dann auch die richtigen Informationen rum, sodass am Ende doch jeder wusste, wann er wo anzutreten hatte.

Zu dumm, dass ich mich ausgerechnet für Sprachtests angemeldet hatte, die um 9 Uhr morgens waren. Und da man sich dem „Zwang", abends wegzugehen, als Studentin kaum entziehen kann, musste ich nach 3 Stunden Schlaf Tests in französischer und englischer Grammatik ablegen. Eine gute Übung, denn an so etwas muss man sich im Studentenleben gewöhnen.

Ach übrigens, ich habe die Tests bestanden.

Autor: Elena  |  Rubrik: studium  |  Nov 22, 2007
Autor: Elena
Rubrik: studium
Nov 22, 2007