interaktiv

100 erste Tage an der Uni

Ersti-Woche

Autor:
Bo

Rubrik:
studium

27.10.2015

Seit einer Woche kann ich mich endlich stolze Heidelberger Jura-Studentin nennen. Zur Orientierung und zum Kennenlernen der Kommilitonen haben wir in der Ersti-Woche bei eisigen Temperaturen eine Stadtrallye gemacht und auf dem Universitätsplatz gegen ein Gesetzbuch geboxt. Natürlich habe ich auch in der ersten Woche schon vierstündige Vorlesungen und Einführungen hinter mich gebracht und werde oftmals von der schieren Masse der neuen Informationen erschlagen.

Mit fast 300 neuen Menschen diese Zeit zu erleben ist eine sehr intensive und spannende Erfahrung, denn noch sind alle hochgradig motiviert und aufgeregt. Die Professoren bringen keine große Erleichterung, wenn sie in absoluter Ehrlichkeit die nächsten Jahre aufzeichnen und auch die hohen Anforderungen dieses Studiums nennen. Als ein Professor in einem Nebensatz seiner Vorlesung erwähnte, dass wir in der zwölfwöchigen vorlesungsfreien Zeit zwei Hausarbeiten mit einem Aufwand von je vier Wochen bewältigen müssten, mussten erst einmal alle tief schlucken.

Nach diesen harten Brocken war es einfach nur toll, von der Fachschaft liebevoll bemuttert zu werden. Es gab Frühstück, ein Info-Programm und ermunternde Gespräche. Den Anschluss zu finden, wurde uns immer wieder gesagt, sei insbesondere im Jurastudium wichtig, da man sonst sehr schnell vereinsamen könne. Aber recht schnell bildeten sich Grüppchen zwischen Leuten, die gut zusammenpassten. Ich bin total froh, alle diese neuen Dinge zu erleben und so mache ich mich auch auf zu nächsten Veranstaltung!

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