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100 erste Tage an der Uni

Ersti-Woche

Autor:
Katha

Rubrik:
studium

02.11.2015

Der erste Tag an der Uni war für sich genommen schon eine ziemlich spannende und lustige Sache. Mit den darauffolgenden Tagen wurde aus diesem einen großartigen Tag eine ganze fantastische Woche.

Dank des schnellen Autos meiner Eltern und erfolgreicher Parkplatzsuche lief ich mit etwa 15 Minuten Verspätung zur Uni – und direkt in die wartende Menge von knapp 2.000 angehenden, aber ahnungslosen Ingenieuren hinein. Knapp fünf Minuten später hatten dann aber auch alle Erstis ihren Platz im Hörsaal gefunden.

Wir hörten eine kurze motivierende Rede vom Rektor, und schon ging die Platzsuche aufs Neue los. Diesmal wurden die Maschinenbauer von den Wirtschafts- und Rohstoffingenieuren getrennt. Mit immer noch etwa 1.200 Kommilitonen war der größte Hörsaal der Uni mit 1.043 Plätzen ziemlich deutlich überfüllt. Trotzdem ließ die Stimmung es nicht einmal ansatzweise zu, dass schlechte Laune aufkommen konnte. Schon als wir den Saal betraten, schallte uns eine ohrenbetäubende Wand aus hipper Musik entgegen. Was wir (die Erstis) bis dahin noch nicht wussten: Wir sollten nach den Eingangsworten des Rektors von unserer Fachschaft, also der Studentenvertretung des Faches Maschinenbau, begrüßt werden. Dementsprechend schwang wider Erwarten kein Professor lange Reden, sondern unsere Kommilitonen der höheren Semester hießen uns auf ihre Art herzlich willkommen. Mit ein paar lustigen Filmen, einem kurzen Theaterstück und ständigem Skandieren unsinniger, aber traditionsreicher Maschinenbau-Sprüche schufen die Studentenvertreter der Fachschaft sofort ein unglaubliches Zusammengehörigkeitsgefühl.

Um das nach der Einführungsveranstaltung nicht wieder zu verlieren, wurden wir am Ausgang in Kleingruppen eingeteilt und bekamen in diesen Kleingruppen jeweils zwei Tutoren an die Seite gestellt. Um einige nette Bekannte, einige Tipps und Tricks und einen unglaublich positiven Eindruck von der Uni reicher, fiel ich nach dem Nachmittags- und Abendprogramm unserer Kleingruppe ziemlich zufrieden ins Bett.

Die nächsten Tage liefen alle ähnlich spaßig und interessant ab. Angepasst an den studentischen Rhythmus ging kaum ein Tagesprogramm vor 10 Uhr los und war immer mit dem Ziel gestaltet, den Erstis den Einstieg und das Kennenlernen von neuen Leuten so leicht wie möglich zu machen. Insgesamt verbrachten wir so eine super organisierte und beeindruckend gut betreute erste Woche auf dem Campus. So macht Student-sein Spaß!

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