interaktiv

100 erste Tage an der Uni

Das Studentenleben

Autor:
Bo

Rubrik:
studium

05.11.2015

Mittlerweile ist es ganz normal für mich, jeden Morgen zu den Vorlesungen zu gehen, im Hörsaal zu sitzen, stundenlang die Stimme des Professors zu hören und alles auf mich wirken zu lassen. Ja, es stimmt, Uni und Schule sind völlig unterschiedlich.

Momentan sind alle meine Kommilitonen noch so motiviert, dass sie immer anwesend sind. Sie alle schreiben fleißig Notizen und versuchen, so viel wie möglich zu verstehen. Es sieht sehr lustig aus, wenn fast 300 Menschen in einem großen Vorlesungssaal gleichzeitig über ihren Notizen brüten und vorne steht ein einziger Mensch und referiert. Mir gefällt das Studium sehr. Der Plan, Medizin zu studieren, ist mir fremd geworden. Natürlich verstehe ich noch nicht alles, aber es macht mir immer mehr Freude mit der juristischen Sprache umzugehen und Dinge aus anderen Blickwinkeln zu betrachten. Immer mehr Kommilitonen kommen mir nun nicht mehr unbekannt vor.

Bei der Fachschaft habe ich begonnen zu arbeiten. Meine erste Aufgabe ist dort der Bürodienst. Dort im Büro haben andere Studierende die Möglichkeit, sich besonders gelungene Klausuren und Hausarbeiten auszuleihen und zu kopieren. Meine Aufgabe ist es, diese herauszugeben und dafür zu sorgen, sie anschließend wieder richtig abzulegen. Nebenbei beantworte ich allgemeine Fragen oder verweise auf andere Ansprechpartner. Die Fachschaftssitzung ist jeden Mittwoch. Im Anschluss gehen alle noch zusammen Mitternachts-Spaghetti essen.

Ich werde hier sehr an die Hand genommen und bald werde ich auch einen Paten von der Fachschaft bekommen. Darauf freue ich mich schon, denn mein Pate wird mich das ganze erste Semester lang begleiten und mir bestimmt den einen oder anderen Tipp geben können.

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