interaktiv

100 erste Tage an der Uni

Ersti-Fahrt

Autor:
Katha

Rubrik:
studium

30.11.2015

Vor einigen Wochen habe ich über die erste Woche an der Uni berichtet. Zu dem Zeitpunkt war alles – die Wohnung, die Stadt, die Gesichter und vor allem die Universität ziemlich neu für mich und meine 1.800 Kommilitonen. Um uns den Einstieg etwas zu erleichtern, organisierte die Fachschaft – unsere studentische Vertretung an der Uni – eine zwanglose Woche mit Einführungsveranstaltungen, Kennenlernrunden und jeder Menge Zeit zum Fragen. Es wurde einiges an organisatorischem Aufwand betrieben, um uns Erstis den Anfang zu erleichtern. Selbstverständlich ist die Ersti-Woche nicht das Einzige, was die Fachschaft das über Jahr plant. Eine Menge Studierender denken sich ehrenamtlich neue Aktionen aus, um sich das Studentenleben gegenseitig zu vereinfachen. Sei es durch Ansprechpartner jeglicher Art, wie zum Beispiel das „quer-Team“, Anlaufstelle für Schwule, Lesben, Transvestiten, durch jede Menge interessanter kultureller Veranstaltungen oder einfach durch Partys mit dem vorrangigen Ziel, Spaß zu haben und einfach mal auszuspannen.

Eines der Angebote aus dieser breiten Palette, an dem ich auch teilgenommen habe, ist eine speziell für Studienanfänger gedachte „Klassenfahrt“ für ein Wochenende in eine Jugendherberge weit ab von jeglicher Zivilisation, in der Lärmpegel, Lebensrhythmus oder Kleidungsstil in jeglicher Form geduldet werden. So stellte es keinerlei Problem dar, wenn sich die ersten schlaftrunkenen Mitfahrenden erst gegen neun oder halb zehn im Jogginganzug zum Frühstück einfanden oder nachts um halb drei noch die Kapazitätsgrenzen des Subwoofers im Keller getestet wurden. Mit knapp 80 Leuten (circa 70 Erstis und 10 Fachschaftler) haben wir die Jugendherberge auch fast komplett belegt, sodass sich andere Gruppen nicht gestört fühlten. In diesem Rahmen fühlte sich unser lustiger Haufen so wohl, dass neben den nächtlichen Aktivitäten tatsächlich noch einiges an nützlichem Input in Form von Vorträgen seitens der Fachschaft oder Gruppendiskussionen zum Erfolg des Wochenendes beitrugen.

Insgesamt hatte ich ein tolles und informatives Wochenende, an dem ich viele neue Leute aus meinem Studiengang kennenlernen konnte. Der nette Nebeneffekt für die Fachschaft war dabei, dass sie uns vermitteln konnte, wie viel Spaß die ehrenamtliche Arbeit machen kann, wenn man sie richtig anpackt. Auch wenn ich vorher schon Interesse an der Mitarbeit in der Fachschaft hatte, bin ich jetzt restlos davon überzeugt, dass das eine sehr sinnvolle und spannende Art der Freizeitgestaltung ist.

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