interaktiv

100 erste Tage an der Uni

Neue Pläne für 2016

Autor:
Bo

Rubrik:
studium

11.01.2016

Kann das wahr sein? Schon wieder ist ein Jahr vergangen? Was wird mir das neue Jahr bringen? Neben den guten Vorsätzen wie abnehmen, mit dem Lernen rechtzeitig zu beginnen, Sport zu machen und mich gesünder zu ernähren habe ich einen ganz speziellen Plan: Ich will dieses Jahr einen passenden Studiengang für mich finden. Dass Jura wahrscheinlich nicht das Richtige für mich ist, habe ich bereits erkannt, jetzt müssen auch Taten folgen und ich muss mir klar machen, was ich will. Das Leben als Studentin gefällt mir sehr und dass ich studieren will, steht außer Frage.

In den letzten Tagen zu Hause habe ich mich zurückgelehnt, entspannt und Zeit mit Freunden und meiner Familie verbracht. Einfach mal nichts tun, kann sehr erholsam sein. Freunde erzählten mir, dass sie bis jetzt auch nicht in ihrem Studium angekommen sind und sich ebenfalls umorientierten. Keiner nahm es als Versagen auf, sondern einfach als Station auf dem Weg ins Berufsleben.

Natürlich habe ich aber auch in die Bücher geguckt, schließlich stehen diesen Monat vier Klausuren an. Mittlerweile bin ich auch wieder zurück in meinem „Heideldörfchen“ und muss zugeben: Ich habe mich sehr darauf gefreut. Es ist schon seltsam, wie schnell ich mich in der neuen Stadt eingelebt habe. Ich würde Heidelberg sogar schon als meine Heimat bezeichnen. Da am vergangenen Donnerstag die Uni wieder losging, habe ich mich am Mittwoch nochmal in die Bibliothek gesetzt und eine To-Do-Liste geschrieben Außerdem habe ich noch an meinem Essay für die Vorlesung „Einführung in die deutsche Rechtssprache“ gearbeitet und mich auf die Gruppendiskussion vorbereitet, die in die Bewertung einfließt. Gruppen, aus drei Personen, stellen dabei ein Thema vor und diskutieren es dann vor den anderen Kommilitonen. Meine Gruppe entschied sich für das Thema „Abtreibung mit Blick auf die Fristenregel“ und da ich mich für das Thema interessiere, freue ich mich schon sehr darauf. Die Diskussion ist schon bald, weshalb ich mich auch noch mit meiner Gruppe absprechen und wir die Endversion unseres Skriptes überarbeiten mussten.

Doch am meisten habe ich mich darauf gefreut, die Menschen wieder zu sehen, die mir in der kurzen Zeit so ans Herz gewachsen sind. Wir sind als Gruppe schnell zusammengewachsen und sind füreinander da – wie eine Familie, da die eigene meist weit weg ist.

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