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100 erste Tage an der Uni

Guten Tag, Berta!

Autor:
Ferdinand

Rubrik:
studium

09.02.2016

Die zentrale Unibibliothek in Leipzig hat viele Namen. „Bib“, „Albi“ oder „Berta“ wird die Bibliotheca Albertina meistens genannt. Zunächst traute ich mich gar nicht so recht in dieses ehrwürdige Gebäude hinein. Der Bau stammt aus dem Jahre 1891 und erinnert an prunkvolle Opernhäuser mit all dem Marmor und den steinernen Treppen.

Gerade in der Prüfungszeit sind vor allem die Arbeitsbereiche der „Berta“ gut belegt. Zunächst war es für mich komisch, mich in einen Raum mit hundert anderen Studierenden zu setzen, vor mich hin zu schweigen und zu arbeiten – nun verstehe ich es. In die „Berta“ geht man, um zu studieren. Und wenn man sich wieder auf den Heimweg macht, hat man Feierabend. Ein schönes Gefühl. Die Tische und Stühle sind aus tollem Holz, es gibt viel Tageslicht und überall stehen Bücherregale. Manchmal fühle ich mich als Ersti aber noch nicht so recht wohl in den Räumen.

Wenn man eine Pause vom Lernen braucht, dann wartet das Bistro mit Kaffespezialitäten zum Wachwerden auf. Und die „Kar-Li“, eine der bekanntesten Straßen Leipzigs, mit all ihren Dönerläden, ist auch nicht weit entfernt. Aber das Beste an der Bibliothek ist, dass man überall auf Gesichter trifft, die einem in der neuen Stadt schon bekannt sind.

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