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100 erste Tage an der Uni

Superbowl

Der Karnevalssonntag lief nicht ganz so, wie meine Freunde und ich uns das vorgestellt hatten. Nach dem Unfall, bei dem wir erste Hilfe leisten mussten, war unsere Stimmung verständlicherweise ziemlich gedämpft. Trotzdem stand das eigentliche Highlight des Tages ja noch bevor: der Superbowl! Nachdem wir unsere Kostüme gegen gemütliche Jogginghosen getauscht hatten, gab es ein – dem amerikanischen Großereignis angemessenes – Essen. Neben einigen Salaten und selbstgemachtem Tzatziki, hatte einer meiner Freunde sehr leckere Rippchen mitgebracht.

Der sonst so nervigen Zeitverschiebung hatten wir es diesmal zu verdanken, dass wir trotz des Unfalls pünktlich zum Kickoff auf dem Sofa saßen. Wachbleiben hatte sich wirklich gelohnt! Nach vier spannenden Vierteln mit deutlichem Vorsprung des Favoriten „Carolina Panthers“, gewannen ganz unverhofft die „Denver Broncos“, das Team, dem wir die Daumen gedrückt hatten. Damit war die Stimmung um halb fünf Uhr morgens besser als wir es uns noch vor ein paar Stunden erhofft hätten. Nach dem Sieg unseres favorisierten Teams fielen wir alle gut gelaunt ins Bett.

Autor: Katha  |  Rubrik: studium  |  Feb 29, 2016
Autor: Katha
Rubrik: studium
Feb 29, 2016

100 erste Tage an der Uni (Studium)

Auf zu neuen Ufern?

Ich will ganz ehrlich sein, die Hausarbeit bereitet mir momentan ziemliches Kopfzerbrechen. Dabei lief es anfangs gar nicht so schlecht. Ich war zuversichtlich und fühlte mich sicher. Nachdem ein Kommilitone meine ersten Ergebnisse aber in der Luft zerriss, verschwand mein Selbstbewusstsein komplett. Ich fragte mich mittlerweile immer öfter, was mich nur getrieben hat, Jura zu studieren. Natürlich weiß ich, dass jeder einmal ein Tief hat, aber ich fühle mich schon seit Wochen nicht mehr gut. Deshalb überlege ich mittlerweile ernsthaft, ob ich mein Studienfach wechseln soll. Schon nach einem Semester zu wechseln, finde ich aber ein wenig früh. Das zweite Semester möchte ich deshalb definitiv noch machen. Wenn ich dann immer noch das Gefühl habe, in der falschen Disziplin zu sein, ist der Zeitpunkt aber erreicht.

Dabei fühle ich mich in Heidelberg wirklich wohl und will mich nicht von den Menschen und meinem neuen Umfeld dort trennen. Vor diesem Hintergrund ist es vielleicht nicht die beste Idee, dass ich erst mal für eine Woche nach Berlin verschwinde, aber ich brauche einfach ein bisschen Ablenkung. Ich bin auf einer Preisverleihung eingeladen und kann nebenbei noch meine beste Freundin, meine Schwester und andere Freunde besuchen. Ich baue einfach darauf, dass mir das ein wenig Motivation gibt.

Autor: Bo  |  Rubrik: studium  |  Feb 24, 2016
Autor: Bo
Rubrik: studium
Feb 24, 2016

100 erste Tage an der Uni

Totalschaden

Am Karnevalssonntag wollten einige meiner Freunde und ich zuerst in der Stadt feiern und anschließend den Superbowl, das Finale des amerikanischen Football, schauen. Wir brachen zu Fuß von der Innenstadt aus auf, um ein paar Stunden vorm „Kiffoff“ vor dem Fernseher zu sein. Wir waren bereits kurz vor unserem Ziel, als plötzlich ein Auto an uns vorbeifuhr. Viel zu schnell und auf der Gegenfahrbahn. Als ihm zwei Autos entgegenkamen, wich der Fahrer gerade noch rechtzeitig aus und wir atmeten alle bereits erleichtert auf, bis wir einige Millisekunden später ein lautes Quietschen, gefolgt von einem ohrenbetäubenden Krachen, hörten.
Nach einer Schrecksekunde sprinteten die Jungs los, während meine Freundin und ich Rettungswagen und Polizei alarmierten. Als wir den Unfallort erreichten, fanden wir eine Frau auf dem Fahrersitz des ramponierten Autos und einen Mann, der es irgendwie geschafft hatte, auszusteigen. Zu zweit kümmerten wir uns darum, den taumelnden Mann auf den Boden zu legen. Während ich bei ihm blieb, um herauszufinden, wie schwer er verletzt war, kümmerten die anderen sich um die Frau. Zum Glück waren schnell weitere Ersthelfer zur Stelle und auch der Krankenwagen kam nach ein paar Minuten. Obwohl der Schock allen spürbar in den Knochen saß, waren wir erleichtert, dass beide Insassen nur „leicht verletzt“ waren.
Auch wenn dieses Erlebnis wirklich schockierend war, mussten wir im Nachhinein darüber schmunzeln, wie witzig die Szene gewirkt haben musste: ein Mann im Cheerleaderkostüm, der dicht gefolgt von einem Mann mit einem Burger auf dem Kopf zur Unfallstelle sprintete. Sekunden später hechteten ein Quarterback und ein Krümelmonster hinterher. Nachdem wir wissen, dass die beiden Unfallopfer keine Folgeschäden davon tragen werden, können wir sogar über das Polizeifoto lachen, auf dem meine Freundin mit ihrem leuchtend blauen Krümelmonsterkostüm hinter dem verunglückten Auto hervorragt.

 

Autor: Katha  |  Rubrik: studium  |  Feb 22, 2016
Autor: Katha
Rubrik: studium
Feb 22, 2016