interaktiv

100 erste Tage an der Uni

Vorsingen

Autor:
Ferdinand

Rubrik:
studium

21.04.2016

Das neue Semester hat begonnen und damit stehen einige Änderungen an. Am Institut für Slawistik fand letzte Woche das „Vorsingen“ statt. Warum das so heißt, weiß glaub ich keiner. Aber wenn eine neue Professur ausgeschrieben wird, müssen die Bewerber einen Vortrag halten, um sich der Kommission und den Studierenden vorzustellen. Die sieben ausgewählten Bewerber, die sich für die Professur „Westslawische Literaturwissenschaft“ vorstellen durften, kamen aus ganz Deutschland und teilweise auch aus den slawischen Nachbarländern.

Die Vorträge dauerten jeweils 30 Minuten und es ging um ganz verschiedene Themen aus der Literaturwissenschaft. Ich find es sehr spannend, die verschiedenen Lehrstile zu vergleichen. Im Anschluss gab es immer 30 Minuten Zeit, um Fragen zu stellen. Besonders interessant waren die Fragen, die einige Dozenten stellten. Es folgten weitere 30 Minuten, in denen allerdings nur die Berufungskommission anwesend sein durfte, die aus Studierenden wie auch Professoren der Slawistik und Literaturwissenschaft bestand. Da ich nicht in der Kommission war, diskutierte ich nach jedem Vortrag mit meinen Kommilitonen und Dozenten vor der Hörsaaltür. Unsere Meinungen gingen dabei sehr auseinander, auf einen Favoriten konnten wir uns nicht einigen.

Nun wird die Kommission die Top drei festlegen und auch ein externes Gutachterteam wird das tun. Ich bin sehr gespannt, wessen Vorlesung ich nächstes Semester besuchen werde.

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