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100 erste Tage an der Uni

Zeitstopper

Ich brauche ganz dringend einen Zeitstopper. Dann könnte ich morgens um halb sieben einfach die Zeit anhalten und ausschlafen, mittags versuchen, ein paar Fälle mehr zu lösen und abends gemütlich Serien gucken. Momentan bin ich nämlich total ausgelastet und wenn ich nach Hause komme, falle ich oft einfach nur ins Bett. Zwei wichtige Klausuren stehen an und die möchte ich unbedingt bestehen. Aber in den Arbeitsgruppen, mit denen ich mich vorbereite, habe ich das Gefühl, einfach viel zu wenig zu wissen.

Anstatt also den Frühling zu genießen, in der Sonne zu sitzen und Eis zu essen, beschäftige ich mich mit Verfechtungen und Kaufverträgen. Daneben fallen Dinge wie Wocheneinkauf, Bücherrückgabe und Zimmerputz an. Wie soll ich das alles schaffen?

Das Gute ist, dass ich mit meinen Kommilitonen sehr gut über meine Probleme, Zweifel und Versagensängste reden kann und sehe, dass es ihnen auch so geht. Es geht mir dabei in erster Linie gar nicht darum, zusammen Lösungen zu finden oder Ratschläge zu bekommen, sondern um die Tatsache, dass Reden einfach befreiend ist.

Autor: Bo  |  Rubrik: studium  |  May 4, 2016
Autor: Bo
Rubrik: studium
May 4, 2016

100 erste Tage an der Uni

Exkursion #1: Altenburg

Da ich Besitzer eines MDV-Volltickets bin und somit in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen kostenlos die öffentlichen Verkehrsmittel nutzen darf, entschied ich mich für eine Fahrt nach Altenburg – eine dreiviertel Stunde entfernt von meinem Studienort Leipzig.

Altenburg erwies sich als ein absolut sehenswertes Städtchen. Zuerst sah ich mir einen alten Friseursalon an, der in den Jahren 1926 bis 1966 in Betrieb war und noch genauso aussieht wie damals. Anschließend genoss ich eine echte Thüringer Rostbratwurst, besuchte das älteste Kaffeehaus Thüringens und wandelte durch die schmalen Gassen der Altstadt.

Was mich besonders begeisterte ist, dass in Altenburg das Kartenspiel „Skat“ erfunden wurde und die Karten bis heute hier produziert werden. Ich selbst bin ein großer Freund des Spiels und staunte nicht schlecht über das weltweit einzige Denkmal, das einem Kartenspiel gewidmet ist. Darüber hinaus sitzen in Altenburg natürlich der größte deutsche Skatverein und das Deutsche Skatgericht, das bei Regelstreitigkeiten zwischen Spielern Entscheidungen trifft. Im Schloss der Stadt gibt es zudem ein eigenes Spielkartenmuseum, dessen Vitrinen und Ausstellungskonzept allerdings noch aus dem Jahre 1997 stammen – also selber schon museumsreif!

Alles in allem war es ein sehr interessanter und auch schöner Ausflug. In Zukunft nehme ich mir vor, mein Ticket für solche Fahrten öfter zu nutzen.

Autor: Ferdinand  |  Rubrik: studium  |  May 3, 2016
Autor: Ferdinand
Rubrik: studium
May 3, 2016

100 erste Tage an der Uni

Römisch

Nach dem Familien-Skiurlaub flog ich mit meinem Freund nach Rom. Schon richtig in Urlaubsstimmung, war es dennoch viel zu früh, als wir zum Kölner Flughafen aufbrachen: Wir planten viel Zeit für die Sicherheitskontrolle ein. Das wäre jedoch gar nicht nötig gewesen. Wir passierten die Sicherheitsschleuse in einigen Minuten und mussten uns zwangsläufig eineinhalb Stunden lang mit den unzähligen Reiseführern beschäftigen, die uns von sämtlichen Verwandten gleich in mehreren Ausführungen mitgegeben worden waren. In einem von Omas alten Reiseführern fanden wir sogar eine komplette Wochenplanung, die bereits 16 Jahre alt war und mit für unsere heutigen Ohren durchaus lustigen Warnungen zu Kosten für den Handygebrauch versehen war.

Während des Flugs bewunderten wir das Kolosseum und den Vatikan bereits von oben und erreichten Rom ohne Zwischenfälle. Am Flughafen mussten wir dann feststellen, dass der Weg zum Apartment doch nicht ganz so selbsterklärend war, wie wir gedacht hatten. Per Zufall entdeckten wir schließlich den richtigen Bus.

Endlich angekommen fanden wir eine wunderschöne kleine Wohnung mit großem Garten und einem freundlichen Gastgeber vor, der uns die Schlüssel für Tür und WLAN reichte und uns viel Spaß wünschte. Wir gaben uns ziemlich viel Mühe, diesem Wunsch gerecht zu werden, und suchten als erstes ein Restaurant auf. Bei 25 Grad ließen wir uns in einer wunderschönen Nebenstraße glutenfreie Pizza und Hauswein servieren.

Autor: Katha  |  Rubrik: studium  |  Apr 28, 2016
Autor: Katha
Rubrik: studium
Apr 28, 2016