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100 erste Tage an der Uni

Die ersten Referate

Autor:
Ferdinand

Rubrik:
studium

16.06.2016

Nachdem ich schon einige Monate studierte, war es soweit: das erste Mal Stress, das erste Mal Panik – die ersten Referate standen an! Und gleich auch noch zwei an einem Tag!

Die erste Hürde war, passende Literatur zu finden. Für mein Referat über ein tschechisches Drama aus dem 14. Jahrhundert in der Literaturgeschichtsvorlesung bekam ich passende Quellen von meinem Professor – allerdings um die 250 Seiten auf Englisch und Tschechisch. Für mein anderes Referat über den Vergleich der Nationalhymnen von Polen, Tschechien und der Slowakei schien es einfach keine zu geben. Fündig wurde ich schlussendlich aber dann doch – in der Bibliothek der Musikwissenschaft.

Dann hieß es ran an die Arbeit: Das Drama „Mastikar“ erwies sich als spannender, als zunächst gedacht. Ich befasste mich besonders mit der Sprache, die äußerst vulgär schien. Darüber hinaus las ich, wie eine mögliche Inszenierung ausgesehen haben könnte.

Die drei Nationalhymnen unterschieden sich vor allem durch ihre Geschichte und den damit einhergehenden Charakter. Die polnische Hymne ist äußerst militaristisch, die von Tschechien hauptsächlich darauf bedacht, die Schönheiten der tschechischen Natur zu preisen und die slowakische Hymne ruft zur Verteidigung des Landes auf.

Im Nachhinein kann ich festhalten: Es lief besser als gedacht. Die Handouts waren schnell gedruckt, die PowerPoint-Präsentation abgespeichert, der iPod war voll mit den Hymnen. Die 20 Minuten vergingen bei beiden Referaten wie im Flug und den Dozenten gefiel es auch ganz gut.

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