interaktiv

100 erste Tage an der Uni

Hamburg

Autor:
Katha

Rubrik:
studium

15.06.2016

Nach dem Abi war ich auf einmal Studentin. Und genauso schnell hatte ich plötzlich Freunde, die nicht mehr nur im näheren Umkreis wohnten, sondern auf ganz Deutschland verteilt lebten – zum Beispiel in Hamburg. Gemeinsam mit zwei Freunden entschloss ich mich, einen der Feiertage im Mai zu nutzen und für ein verlängertes Wochenende dorthin zu fahren.

Nach knapp zwei Stunden Bahnfahrt, kam ich am Treffpunkt an, von dem aus wir mit dem Auto weiterfahren wollten und geradewegs in den ersten Stau brausten – und das zog sich durchgehend so weiter. Statt den eingeplanten dreieinhalb bis vier Stunden, brauchten wir also geschlagene sechs Stunden, bis wir auf den Besucherparkplatz im Wohnblock meiner Freundin rollten. Trotz der Strapazen freuten wir uns wahnsinnig, sie zu sehen, und machten uns auf in die Innenstadt, wo wir einen ehemaligen Klassenkameraden treffen wollten. Obwohl ich ja bereits Silvester mit meiner Familie in Hamburg verbracht hatte, kannte ich neben den Touristenattraktionen nicht viel von der Stadt. Mit dort heimischen Leuten durch die Stadt zu ziehen, gab mir dann aber einen ziemlich guten Eindruck davon, wie es sich als junger Mensch in Hamburg leben lässt. Ein ziemlicher Unterschied im Vergleich zum doch eher beschaulichen Aachen. Die großstädtische Atmosphäre und die friesische Gelassenheit haben definitiv ihren Charme, trotzdem war ich froh, als wir Montagnachmittag ohne Stau wieder in die Heimat fuhren.

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