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100 erste Tage an der Uni

Wie es weiter geht

Ich bin momentan sehr glücklich. Nachdem ich ganz tief in mich hineingehört habe, weiß ich endlich was ich künftig machen will: Kunstgeschichte und Psychologie in Heidelberg studieren. Das ist natürlich etwas ganz anderes als Jura. Wie ich zu dieser Kombi gekommen bin? Ich wollte schon immer gerne Kunstgeschichte studieren, hatte jedoch Angst, danach keinen Job zu finden. Aus der Vernunft heraus entschied ich mich deshalb für Jura. Aber will ich in zehn Jahren bereuen, dass ich damals nicht meinem Herzen gefolgt bin? Nein, also habe ich mich in einige Vorlesungen gesetzt und mir einen Eindruck verschafft, wie meine nächsten Jahre ablaufen könnten. Je länger ich in der Kunstgeschichte-Vorlesung saß, desto mehr begeisterte mich das Fach. Für Psychologie interessiere ich mich schon länger und auch hier habe ich einige Vorlesungen besucht, mich mit Studierenden dieses Faches ausgetauscht und mit der Studierendenberatung gesprochen. Ich habe etwas gefunden, was mir Spaß macht und was mich erfüllt und endlich das Gefühl, angekommen zu sein.
Die große Frage, der ich mich noch stellen musste, war: hier bleiben oder wo anders hin gehen? Ich musste gar nicht lange überlegen und mir eingestehen, dass ich viel mehr an Heidelberg hänge als gedacht.

Autor: Bo  |  Rubrik: studium  |  Jun 24, 2016
Autor: Bo
Rubrik: studium
Jun 24, 2016

100 erste Tage an der Uni

Die ersten Referate

Nachdem ich schon einige Monate studierte, war es soweit: das erste Mal Stress, das erste Mal Panik – die ersten Referate standen an! Und gleich auch noch zwei an einem Tag!

Die erste Hürde war, passende Literatur zu finden. Für mein Referat über ein tschechisches Drama aus dem 14. Jahrhundert in der Literaturgeschichtsvorlesung bekam ich passende Quellen von meinem Professor – allerdings um die 250 Seiten auf Englisch und Tschechisch. Für mein anderes Referat über den Vergleich der Nationalhymnen von Polen, Tschechien und der Slowakei schien es einfach keine zu geben. Fündig wurde ich schlussendlich aber dann doch – in der Bibliothek der Musikwissenschaft.

Dann hieß es ran an die Arbeit: Das Drama „Mastikar“ erwies sich als spannender, als zunächst gedacht. Ich befasste mich besonders mit der Sprache, die äußerst vulgär schien. Darüber hinaus las ich, wie eine mögliche Inszenierung ausgesehen haben könnte.

Die drei Nationalhymnen unterschieden sich vor allem durch ihre Geschichte und den damit einhergehenden Charakter. Die polnische Hymne ist äußerst militaristisch, die von Tschechien hauptsächlich darauf bedacht, die Schönheiten der tschechischen Natur zu preisen und die slowakische Hymne ruft zur Verteidigung des Landes auf.

Im Nachhinein kann ich festhalten: Es lief besser als gedacht. Die Handouts waren schnell gedruckt, die PowerPoint-Präsentation abgespeichert, der iPod war voll mit den Hymnen. Die 20 Minuten vergingen bei beiden Referaten wie im Flug und den Dozenten gefiel es auch ganz gut.

Autor: Ferdinand  |  Rubrik: studium  |  Jun 16, 2016
Autor: Ferdinand
Rubrik: studium
Jun 16, 2016

100 erste Tage an der Uni

Hamburg

Nach dem Abi war ich auf einmal Studentin. Und genauso schnell hatte ich plötzlich Freunde, die nicht mehr nur im näheren Umkreis wohnten, sondern auf ganz Deutschland verteilt lebten – zum Beispiel in Hamburg. Gemeinsam mit zwei Freunden entschloss ich mich, einen der Feiertage im Mai zu nutzen und für ein verlängertes Wochenende dorthin zu fahren.

Nach knapp zwei Stunden Bahnfahrt, kam ich am Treffpunkt an, von dem aus wir mit dem Auto weiterfahren wollten und geradewegs in den ersten Stau brausten – und das zog sich durchgehend so weiter. Statt den eingeplanten dreieinhalb bis vier Stunden, brauchten wir also geschlagene sechs Stunden, bis wir auf den Besucherparkplatz im Wohnblock meiner Freundin rollten. Trotz der Strapazen freuten wir uns wahnsinnig, sie zu sehen, und machten uns auf in die Innenstadt, wo wir einen ehemaligen Klassenkameraden treffen wollten. Obwohl ich ja bereits Silvester mit meiner Familie in Hamburg verbracht hatte, kannte ich neben den Touristenattraktionen nicht viel von der Stadt. Mit dort heimischen Leuten durch die Stadt zu ziehen, gab mir dann aber einen ziemlich guten Eindruck davon, wie es sich als junger Mensch in Hamburg leben lässt. Ein ziemlicher Unterschied im Vergleich zum doch eher beschaulichen Aachen. Die großstädtische Atmosphäre und die friesische Gelassenheit haben definitiv ihren Charme, trotzdem war ich froh, als wir Montagnachmittag ohne Stau wieder in die Heimat fuhren.

Autor: Katha  |  Rubrik: studium  |  Jun 15, 2016
Autor: Katha
Rubrik: studium
Jun 15, 2016