interaktiv

100 erste Tage an der Uni

Ein neuer Blick

Autor:
Ferdinand

Rubrik:
studium

11.07.2016

Durch mein Seminar „Einführung in die Architektur und Urbanistik“ nehme ich die Gebäude in Leipzig mittlerweile ganz anders wahr. Vor allem die zwei Exkursionen, die wir bislang gemacht haben, halfen mir dabei, meinen Blick zu verändern.
Einmal beschäftigten wir uns mit der Alten Handelsbörse – natürlich direkt vor Ort. Es war spannend zu erfahren, welchen Wandel das Gebäude durchlebt hat: Es ist eines der ältesten Barockbauwerke der Stadt und diente früher als Versammlungsraum für Kaufleute. Im zweiten Weltkrieg brannte es komplett ab und wurde schließlich neu aufgebaut. Auch der Großteil der anderen vermeintlich alten Gebäude ist allem Anschein nach nur ein Nachbau. Doch ist das verwerflich? Muss diese Tatsache kenntlich gemacht werden, mit einem Schild oder im Baustil? Hier spalteten sich die Meinungen.
Ich sah an diesem Tag den Marktplatz, wie noch nie zuvor: diese alten, wiederaufgebauten Gebäude, das total zusammengestückelte Rathaus, der DDR-Plattenbau und die modernen Glasfronten der heutigen Kaufhäuser – all das ein wahrer Spiegel der Geschichte!
Ein anderes Mal besuchten wir die Thomaskirche und wandten dort vor allem die bereits gelernten Fachbegriffe an. Pilaster, Maßwerk, Thympanon und so weiter. Es war sehr schön, das erlernte Wissen tatsächlich auch mal anzuwenden.
Nun freue ich mich auf die nächste Sitzung, wo wir die Alte Messe besuchen werden. Ich bin gespannt, was mich erwartet und darauf, noch mehr von meiner Stadt in einem neuen Blickwinkel zu sehen.

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